SAARBRÜCKEN – Das Saisonfinale zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem FC Hansa Rostock wurde am vergangenen Samstag von einem schweren Unglück überschattet.
Kurz vor dem Ende der Begegnung kam es im Bereich der Gästetribüne zu einem folgenschweren Sturzgeschehen. Ein 37-jähriger Fußballanhänger zog sich dabei schwerste Verletzungen zu. Der Vorfall löste einen sofortigen Rettungseinsatz im Ludwigsparkstadion aus.
Ermittlungen rekonstruieren den Hergang
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei kletterte der Mann aus Thüringen eigenständig auf den Zaun des Gästeblocks. Am oberen Ende verlor er ohne äußere Einwirkung den Halt. Er stürzte mehrere Meter tief von der Tribünenkonstruktion auf den Boden. Der Verletzte wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Saarbrücker Klinik eingeliefert.
Auswertung der Videobeweise abgeschlossen
Die Ermittlungsbehörden konzentrierten sich in den vergangenen Tagen auf die genaue Rekonstruktion des Unfalls. Hierzu wertete die Polizei Bildmaterial aus den Stadionkameras sowie privat zugesandte Videos von Augenzeugen aus. Das Ergebnis der Kriminalpolizei liegt nun vor. Ein Einwirken von Dritten kann definitiv ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang sind damit weitgehend abgeschlossen.

















