Luchs reißt erste Nutztiere in der Pfalz

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TRIPPSTADT/ PFÄLZERWALD. Nachdem vor zweieinhalb Monaten im Pfälzer Wald die ersten Luchse nach über 200 Jahren Abwesenheit wieder ausgewildert wurden (lokalo.de berichtete) , ist jetzt bekannt geworden, dass eine der Raubkatzen mehrere Schafe uns Ziegen gerissen hat.

Wie die Leiterin des Wiederansiedlungsprojektes für den Luchs, Sylvia Idelberger, von der „Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz“ gestern mitteilte, handelt es sich um die Tiere zweier Herden eines Halters.

Wie die Leiterin weiter mitteilte, werde der Tierhalter jetzt aus einem extra für diese Fälle eingerichteten Fond angemessen für seinen Verlust entschädigt.

Auch hätte man jetzt Maßnahmen getroffen, um die Tiere vor zukünftigen Angriffen zu schützen. Die Herden seien vorher nicht eingezäunt gewesen, und das hätte der Luchs natürlich ausgenutzt – es sei nun mal ein Raubtier!

Laut Sylvia Idelberger könne ein Luchs von Natur aus eben nicht zwischen einem Reh oder einem Schaf unterscheiden – es passe beides optimal in sein Beute-Schema.

Im diesem ersten bekannten Fall eines Luchsangriffs auf Nutztiere, der die Tiere des Halters gleich auf zwei Weiden getroffen hat, waren die Weideflächen nach einer Seite hin offen, bzw. die elekrischen Zäune nicht unter Strom.

Auch wenn die Tierhalter entschädigt würden, müsse noch enger mit den Tierhaltern zusammengearbeitet und mehr Informationsarbeit geleistet werden, damit der Luchs sich ohne weitere Schäden nach 200 Jahren in unserer Region wieder ansiedeln kann, so die Projektleiterin weiter.

3 KOMMENTARE

  1. Falken sind Raubvögel, die von den Falklandinseln stammen. Ausgenommen natürlich Malteserfalken, deren Heimat ja nun bekanntlich Malta ist.

    Aus diesem Grund bin ich dafür, das man Luchse auch in Luchsemburg ansiedelt.

  2. Und ich bin dafür die heimische Tier- und Pflanzenwelt endlich aufzurüsten, damit sie sich gegen den Menschen wehren kann.
    Deshalb fordere ich:
    – in der Mosel und angrenzenden Gewässern nordamerikanische Schnappschildkröten anzusiedeln
    – In der Eifel Braunbären freizulassen
    – in der Trierer Altstadt Termiten auszuwildern
    und möglicht viele exotische Pflanzenarten unkontrolliert zu verbreiten, wie den Riesenbärenklau
    usw

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