Unfalltod von Rennfahrer Rossi: Staatsanwaltschaft Trier nimmt Ermittlungen auf

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Ein blaues Renn-Motorboot in Aktion. Symbolbild für den Rennunfall Massimorossis.

TRIER / TRABEN-TRARBACH. Nach dem tragischen Unfalltod des italienischen Speedboot-Weltmeisters Massimo Rossi bei einem Rennen in Traben-Trarbach am Sonntag, nimmt die Staatsanwaltschaft Trier jetzt die Ermittlungen zur Klärung der Umstände des Unfalls auf.

Wie der leitende Oberstaatsanwalt Tietzen heute mitteilte, führt die Staatsanwaltschaft ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren, das der Klärung der Unfall- und Todesursache dient.

Am 02.10.2016 gegen 11.25 Uhr verunglückte der 23-jährige italienische Motorbootrennfahrer Massimo Rossi bei einem Wertungslauf der Internationalen Deutschen Meisterschaft in Traben-Trarbach tödlich.

Er befuhr mit seinem Rennboot der Klasse O-350 den 800 Meter langen Rundkurs auf der Mosel, dessen beide Wendepunkte jeweils durch Bojen markiert waren. Bei einem Wendemanöver an einer der Bojen kam der Verunglückte mit seinem Motorboot nach rechts von der Ideallinie ab, wurde aus der Kurve hinausgetragen, aus seinem Boot geschleudert und kollidierte mit hoher Geschwindigkeit mit der Uferböschung.

Hierbei zog er sich so starke Kopfverletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die vom anwesenden Notarzt durchgeführten Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg.

Die Ursache des Unfalls ist bislang nicht geklärt. Nach den bisherigen Erkenntnissen dürfte es sich um einen Alleinunfall handeln. Eine Kollision mit einem anderen Boot soll nicht stattgefunden haben.

Wie die Staatsanwaltschaft weiter berichtet, sei Zur Klärung der Unfallursache das Rennboot des Verunglückten sichergestellt worden und soll jetzt durch einen technischen Sachverständigen untersucht werden. Der Leichnam des Verstorbenen soll durch das Rechtsmedizinische Institut der Universität Mainz obduziert werden.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs werden zahlreiche Augenzeugen vernommen und weitere Beweise erhoben. Außerdem soll durch den Sachverständigen eine Unfallanalyse erstellt werden.

Die Untersuchungen werden voraussichtlich längere Zeit dauern. Bis wann mit einem Ergebnis gerechnet werden kann, lässt sich derzeit noch nicht prognostizieren.

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