Nahverkehrszug Ehrang – Igel geplant

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TRIER. Die Planungen zur Reaktivierung der Weststrecke Trier für den Personennahverkehr auf der Schiene werden konkret. Auf der Strecke, auf der 20 Jahre lang nur Güterzüge fuhren, soll jetzt eine S-Bahn-Route mit 7 Haltepunkten eingerichtet werden.

Zur Vorstellung des neuen Nahverkehrs-Konzepts fand aus diesem Anlass gestern Abend im Druckwerk Euren ein Informations- und Diskussionsabend statt , an dem neben Vertreter der Deutschen Bahn und der Stadt Trier, auch Sprecher des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr und des Mainzer Wirtschaftsministeriums beteiligt waren.

Die S-Bahn-Strecke soll nach den Plänen 2020 in Betrieb gehen. Auf den 14 Kilometer Schienenstrecke sollen dann im Halbstunden-Takt die Züge sieben Haltestellen ansteuern: Ehrang – Ehrang-Hafenstraße – Mäusheckerweg – Trier-Pallien – Trier-West – Trier-Euren – Trier-Zewen.

Laut Triers Wirtschaftsdezernent, Andreas Ludwig (CDU) würde das die Stadt von Autoverkehr entlasten. Außerdem könne eine S-Bahn so viel Passagiere aufnehmen, wie fünf Busse.

Auch für Pendler nach Luxemburg sei die neue S-Bahn die ideale Anbindung an den Schienenverkehr über die Grenze.

Die Bürger, die am gestrigen Abend an der Informationsveranstaltung teilgenommen hatten, befürchten vor allem eine erhöhte Lärmbelästigung, aber auch Staus an den Bahnübergängen der Westtrasse.

Diese Bedenken versuchte die Deutsche Bahn und der Baudezernent der Stadt zu entkräften – die neuen Züge seien sehr leise und es würden entlang der Strecke Parkflächen eingerichtet werden.

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