Nach Mord an Asylbewerberin – Ehemann festgenommen

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Bildquelle: http://publicdomainpictures.net/

DAHN. Nach dem Tötungsdelikt zum Nachteil einer 20-jährigen Frau hat die Polizei den dringend tatverdächtigen 33-jährigen Ehemann der Getöteten am späten Donnerstagabend festgenommen – seine Vorführung beim Haftrichter wird voraussichtlich am Freitagvormittag erfolgen.

Der mutmaßliche Aufenthaltsbereich des Gesuchten konnte im Rahmen der Fahndung durch kriminaltaktische Maßnahmen in Erfahrung gebracht werden. Gegen Mitternacht wurde er in unmittelbarer Nähe des Radweges zwischen Dahn und Busenberg widerstandslos festgenommen. Die 20-jährige Frau hat am Donnerstagmorgen durch mehrere Messerstiche in den Oberkörper so schwere Verletzungen erlitten, dass sie später an den Folgen verstarb.

Im Rahmen der durchgeführten Ermittlungen hat sich ein dringender Tatverdacht gegen den 33-Jährigen syrischen Staatsangehörigen ergeben, der sich als Asylbewerber in Deutschland aufhält. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Zweibrücken hat der zuständige Ermittlungsrichter am Donnerstagnachmittag Haftbefehl erlassen.

Gleichzeitig wurde öffentlich nach dem Mann gefahndet (wir berichteten).

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei bedanken sich auf diesem Weg für die zahlreichen Hinweise in der Sache.

10 KOMMENTARE

  1. Wieso unternimmt man erst gemeinsam eine solche Flucht und begeht dann so eine Tat hier? Muss ich das verstehen?
    Und Nein, ich denke nicht, dass sie grundsätzlich „böse“ sind!

    • Nein, Herr Buggenum, SIE sind böse. Wobei „böse“ ein dämlicher Begriff ist. So redet man im Kindergarten, aber nicht unter Erwachsenen, was aber wieder zeigt, auf welchem erbärmlichen Niveau mittlerweile politische Diskussion angelangt ist. Nein, Peter Buggenum, Leute wie SIE sind die Bösen, weil sie hasserfüllt und menschenverachtend sind. Sie benutzen das Leid anderer, um darauf Ihre volksverhetzende antiislamische Suppe zu kochen. Und wenn die Flüchtlinge und Moslems dann mal wieder ausgedient haben werden als gesellschaftliches Feindbild, dann werden sich die Buggenums, @genauso und Konsorten auf andere gesellschaftliche Gruppen stürzen, die ihnen Medien, Politik und andere interessierte Gruppen als Feindbild anbieten. Dann sind es vielleicht wieder die Hartzer oder Arbeitslosen, die „uns viel zu viel Geld kosten“. (Wie lange wird es wohl noch dauern, bis die Rufe auch öffentlich wieder lauter werden, diese oder jene zu vergasen? Unter der vorgehaltenen Hand und im vertrauten Kreise nimmt man da ja schon mal öfter kein Blatt vor den Mund.)
      Und dann springen sie auf den Zug auf, die Buggenums und Konsorten, und sprechen denen mit dem Judenstern, dem Kopftuch oder dem Sozialhilfebescheid das Recht ab, genauso nach Glück und einem anständigen Leben streben zu dürfen wie SIE selbst. Da leben sie weiter, Herrenmenschendenken und die Theorie vom unwerten Leben, nur in anderer Form.

      • Danke! 😉

        Wer solch minderbemittelte Naivität mit sich trägt (die nebenbei noch denen vorgeworfen wird, die nicht alle Menschen aus anderen Ländern stigmatisieren und vorverurteilen), vergiftet die Gesellschaft, die er „schützen“ will…

  2. Die Wahrheit liegt wie so oft dazwischen.
    Zum einen ist das Tätermotiv noch nicht bekannt. Ein Tötungsdelikt ist jedoch eine ernste Sache und der Täter ist so einfach nicht zu entschuldigen – aber erstmal abwarten.
    Zur Zuwanderungs-(Flüchtlings-)diskussion (und um diese gehts ja wohl den Vorrednern) ist anzumerken:
    Es gibt noch zu viele Staaten in denen die Frauenrechte derart herabgesetzt sind, dass gesellschaftlich getragene und öffentliche Gewaltstrafen (Steinigungen etc.) normale Strafanwendung bei z.Bsp. Ehebruch (Hörnung des Mannes) sind. Auch die innereheliche Gewalt an Frauen ist dort meist legal.
    (zum Beispiel gängige Praxis in: Afghanistan, Nigeria, Iran, Irak, Jemen, Pakistan, Saudi-Arabien, Somalia, Sudan, Vereinigten Arabischen Emiraten)
    Es ist anzunehmen, dass Mitglieder dieser Gesellschaften diese „geprägten Gewohnheiten“ nicht einfach durch einen Deutschkurs nach Auswanderung abstellen. Sie sind aber auch nicht grundsätzlich „böse“.
    Europäer die hiervor Angst haben (und mehr ist es meist nicht) werden durch das offene Aussprechen dieser Angst (oft unglücklich formuliert) nicht zu Faschisten. Gleichwohl gehören die o.g. gesellschaftlichen Prägungen geächtet und dürfen auch nicht der Strafmilderung dienen.

  3. @Reiner Unfug: Übrigens Ihr Name steht tatsächlich für Ihren geistigen Inhalt des Textes.
    Sie sind es doch die in solchen Foren pauschal verurteilen.
    Sie beleidigen permanent andere in den Ihren Inhalten.
    Aber vor allem vermisse ich den Respekt vor dem Opfer, aber das ist dann eben so wenn man das Land bunt machen möchte, dann sind sehr wahrscheinlich und letztendlich noch die Opfer selbst schuld (Köln).
    Aber wehe ein krankes rechtes Hirn hätte den Mord verübt, dann würde die linke Presse überlaufen und wäre schockiert.

    • Bei wem vermissen Sie denn den Respekt? Bei mir oder bei solchen, die die Opfer missbrauchen für ihre Hetze gegenüber anderen Gruppen der Gesellschaft?
      Und von welcher linken Presse sprechen Sie denn? Bild-Zeitung, Welt, FAZ? Sind die alle links? Jedenfalls ist das die Presse, die den größten Anteil am Pressemarkt hat? Und die sind links? Und die regen sich nach Ihrer seltsamen Wahrnehmung in erster Linie auf über von Rechten verübte Morde? Andererseits lässt sich aber auch nicht leugnen, dass die meisten Brandstiftungen und Morde gegenüber Flüchtlingen auf die Kappe von rechten Kräften gehen. Ist das auch beleidigend, wenn ich das sage? Ist das auch respektlos gegenüber den Opfern, wenn ich das sage? Oder sind Opfer nur die, die SIE als Opfer ansehen? (Köln). Gibt es da zweierlei Leid? Ist das der Deutschen höher zu bewerten als das der anderen? Zudem, wo schiebe ich den Opfern die SChuld zu? Das ist Blödsinn. Wenn Sie schon diskutieren wollen, dann lesen Sie auch genau, was ausgesagt wird, und phantasieren nicht rum. Entweder Sie legen aus meinem Text die Stellen vor, wo ich den Opfern die SChuld gebe oder distanzieren Sie sich von Ihrem Unsinn. Das ist wirklich reiner Unsinn.
      Und letztlich: macht es einen Unterschied für die Opfer, ob ihnen von einem kranken rechten Hirn Leid zugefügt wurde und ob die Presse „überläuft“? Für die Opfer macht es keinen Unterschied, aber für Leute wie SIE. Sie unterscheiden zwischen deutschem Leid und dem der anderen.

  4. @ Rainer Unfug

    der „Inhalt“ ihres Postings macht ihrem Nickname alle Ehre! Der passt.

    Unseren Kindern bringen wir (hoffentlich) folgendes bei. „Steig nicht zu Fremden ins Auto, nimm nichts von Fremden“. Wir warnen unsere Kinder vor dem Fremden, wir begegnen ihm mit Vorsicht, wir vertrauen ihm selbst als Erwachsene nicht. Ist das im wahrsten Sinne des Wortes fremdenfeindlich?

    Vererbte Vorurteile sind ein Überlebensschutz. Das gesunde Mißtrauen gegenüber Menschen, die wir nicht kennen, spiegelt sich in jeder abgeschlossenen Haustüre und in jeder Grenzlinie wider. Sie sind Schutz und Verteidigung – ja, gegen Fremde. Oder haben Sie Ihre Haustüre nachts offen?

    Der Fremde kann bei Kindern übrigens auch einfach der sehr deutsche Nachbar sein, wir müssen gar nicht weit reisen, um ihm zu begegnen. „Fremdeln“ ist ein normaler Entwicklungsschritt bei Kleinkindern. Sie vertrauen in dieser Phase in der Regel nur engsten Familienmitgliedern, heulen beim Anblick von Besuch. Vertrauen als Gegenteil von Mißtrauen muß man sich in den Augen von Kindern also erst einmal verdienen.

    Bei Erwachsenen war das früher auch so, es ist derweil in Deutschland aber komplizierter geworden. Ein neues Postulat unserer Gesellschaft fordert jetzt ein, daß man Fremden nicht mehr mißtrauen soll, ja nicht mehr mißtrauen darf. Wer sich nicht schuldig machen will, Fremdenfeind zu sein, äußert sein Mißtrauen, seine Vorsicht oder gar seine schlechte Erfahrung besser nicht mehr frei. Ihre Reaktionen auf meine Posting sind ein gutes Beispiel dafür.

    Wo aber für gesundes Mißtrauen kein Platz mehr ist, weil eine verordnete Willkommenskultur unbedingten Gehorsam einfordert, äußert sich Mißtrauen dann in anderen Formen als verbal. Pfefferspray ist ausverkauft. Selbstverteidigungskurse sind ausgebucht. Eltern fahren ihre Kinder wieder zu Schulen, Sporttraining und in die Disco. Gelebtes Mißtrauen ist dabei angewandte Vermeidungsstrategie. Vorauseilender Gehorsam. Manche sagen: Freiwillige Unterwerfung. Sind wir denn alle neuerdings paranoid geworden? Schließlich ist ja den wenigsten tatsächlich bereits etwas passiert wegen den neuen Fremden.

    Das sagt übrigens auch die Politik. Immer wieder ist zu hören, es gäbe keinen Anstieg der Kriminalität. Also doch alle nur im fremdenfeindlichen Verfolgungswahn? Fremdenfeindlich-mißtrauisch und das völlig ohne Anlaß? Oder passiert möglicherweise deswegen nicht so viel, weil wir die Vermeidungsstrategien stillschweigend seit Monaten schon längst praktizieren? Weil wir die Kinder nicht mehr alleine ins Schwimmbad lassen, die Mädchen in die Disco fahren und als Frau das Taxi nehmen.

    Darf ich erst dann berechtigt Angst vor Fremden haben, nachdem mir tatsächlich etwas passiert ist? Wieso gilt es neuerdings als Vorurteil, vorausschauend zu handeln?

    Darf ich Panik verspüren angesichts einer Gruppe dunkelhäutiger Männer, die mir auf dem Bürgersteig entgegenkommen?

    Mißtrauen und Vorsicht sind schlicht Überlebensstrategie Ja ich darf, denn es ist nicht fremdenfeindlich, sondern rational. Mißtrauen und Vorsicht gegenüber allem Fremden sind nicht per se Fremdenfeindlichkeit, sondern schlicht Überlebensstrategie.

    Denn Vertrauen in Fremde kann man nicht staatlich verordnen. Auch inhaltlose platte „böser böser Nazi“ Anschuldigungen von faktenresisdenten Zeitgenossen wie „Rainer Unfug“ ändern daran nichts.

    Wir haben es weit gebracht in der westlichen Welt des beginnenden 21. Jahrhunderts: Frauen wird von der Polizei empfohlen, nachts nicht mehr ohne männliche Begleitung unterwegs zu sein; Juden überlegen sich zweimal, ob sie in der Öffentlichkeit noch als Juden erkennbar sein wollen, Schwule werden sich nach dem Massaker von Orlando wohl überlegen, ob sie das Risiko eingehen, ihre sexuelle Präferenz öffentlich auszuleben.

    Herzlichst grüsse ich Sie.

    die Liste kann gerne und einfach erweitert werden.

    https://mopo24.de/nachrichten/buergermeister-goerlitz-frauen-nachts-alleine-raus-city-eskalation-69534

    http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Sex-Attacke-in-der-Altstadt-id38121237.html

    http://rundblick-unna.de/missbrauch-an-11jaehriger-im-dm-am-ostring-14-monate-auf-bewaehrung/

    http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50667/3355703

    http://www.focus.de/regional/bayern/altdorf-bei-nuernberg-polizei-mann-soll-kinder-belaestigt-haben_id_5641207.html

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.weil-am-rhein-freiburg-vergewaltigung-vier-junge-syrer-verurteilt.d8f96f23-e47d-4740-9880-51fc7a8e0308.html

    http://www.bz-berlin.de/tatort/menschen-vor-gericht/erpressung-auf-dem-strassenstrich-prozess-geplatzt

    https://mopo24.de/nachrichten/yenit-akit-erdogan-tuerkische-zeitung-bezeichnet-opfer-von-orlando-als-perverse-69789

  5. Aktuell sind Sie schon wieder pauschal alle am verurteilen ohne Hintergrundwissen.
    Und im Fall oben handelt es sich ja wohl um eine Asylantin und nicht um eine Deutsche.
    Zudem sind linke Gewaltübergriffe letztes Jahr um 30% gestiegen aber das ist bestimmt in Ordnung.
    Und zuletzt noch, bevor eine Mutter sich um die Kinder der Nachbarn kümmert sollte die eigenen Kinder nicht hinten anstehen.

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