Nach Dreyer-Rücktritt: „SPD bald keine Volkspartei mehr“

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Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer.

Bildquelle: Staatskanzlei

TRIER. Nach der Ankündigung Malu Dreyers, ihr in Trier errungenes Direktmandat aufzugeben, äußert sich die AfD besorgt:

„Es ist die reine Wählertäuschung!“, so Mario Hau, stellvertretender Kreisvorsitzender der AfD in Trier. „Die Landtagswahl war in erster Linie eine Personenwahl. Die Menschen wählten vorrangig eben nicht die SPD, sondern Malu Dreyer. Und die wirft das ihr entgegengebrachte Vertrauen nun einfach weg.“

Entsetzt zeigt sich Hau von Dreyers Ankündigung, es 2021 wieder genauso handhaben zu wollen: „Das zeigt, wie abgehoben die SPD trotz ihrer kläglichen Umfragewerte im Bund noch immer zu sein scheint. In fünf Jahren wird die SPD ihre Rolle als Volkspartei, auch wegen solcher Wählertäuschungen, endgültig verloren haben“, so Hau weiter. „Dreyer zeigt sich hier zwar sehr optimistisch, sie wird jedoch auf dem harten Boden der Realität aufschlagen, vollführt die SPD nicht eine deutliche Kehrtwende innerhalb kürzester Zeit.“

Eine solche sei jedoch auch „angesichts der bedenklichen Entwicklungen beim Verkauf des Flughafen Hahns“ nicht zu erwarten. Im Gegenteil „mache man in Stadt und Land weiter wie bisher.“

4 KOMMENTARE

    • Also so sehr ich auch denke, dass eine Neuwahl vom Ergebnis her durchaus schlechter werden könnte, wäre das meiner Meinung nach auch absolut gerechtfertigt.

  1. Was Frau Dreyer hier praktiziert ist nichts anderes als eine Verteilung von Ämtern nach „Gutsherrenart“. Sie belohnt also ihre willfährige Helfer auf Kosten des Steuerzahlers. Das findet sie okay und das wundert mich auch nicht, wenn man ihre Vita verfolgt. MIch wunderte allerdings schon im März, warum die wieder gewählt wurde. Das „Wahlvieh“ ist eben dumm genug, das hat sie begriffen.

    • Das Wahlvieh meinte offensichtlich, es gibt Unterschiede von Blockpartei zu Blockpartei. Grüne 5,3 % – FDP 6,2 % – mit diesen Wackelkandidaten wollte Dreyer die Großdame bleiben, um noch ne Runde großmerkelisch durchzuregieren (nämlich ohne die Klöcknerin). Vielleicht dazu noch eine Prise Wahlfälschung uff’m Dorf.

      Wer jedenfalls im März „Schweine-Geschnetzeltes nach Gutsherrenart“ bestellt hat, kriegt jetzt die Rechnung. Genauer gesagt: die erste Rate. Wohl bekomm’s!

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