Hebammen aus der Eifel demonstrieren für die Stärkung der Geburtshilfe

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Babys liegen auf einer Neugeborenenstation.

Bildquelle: Waltraud Grubitzsch/Archiv(dpa)

REGION. In ganz Rheinland-Pfalz haben in den vergangenen Jahren viele Geburtshilfestationen dicht gemacht.

Mehrere Verbände kritisieren, dadurch sei die Gesundheitsversorgung von Frauen und Kindern gerade in ländlichen Regionen gefährdet. Sie fordern ein Umdenken und rufen deshalb am Mittwoch (11.00 Uhr) zu einer Demonstration in Mainz auf.

Die Demonstranten wollen am Hauptbahnhof starten und durch die Innenstadt zum zentralen Gutenbergplatz ziehen. Zur dortigen Abschlusskundgebung wird Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) erwartet. Die Demonstration ist eine gemeinsame Aktion der Landfrauen Rheinland-Pfalz, der Elterninitiative Mother Hood und des Hebammenlandesverbandes Rheinland-Pfalz.

Laut Mother Hood Rheinland-Pfalz gab es 2009 noch 52 Kliniken, die Geburtshilfe angeboten haben. Ende 2017 seien es noch 32 gewesen. Die Zahl der Geburten stieg dagegen nach Angaben des Statistischen Landesamtes in diesem Zeitraum von 30 881 auf fast 37 440. Nach den Schließungen in Daun (Kreis Vulkaneifel) und der Kreisstadt Germersheim im Dezember 2018 bieten momentan 30 Kliniken im Land Geburtshilfe an.

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