Trier tut was – Ehrenamtskarte jetzt auch an der Mosel gültig

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TRIER. Die landesweite Ehrenamtskarte wird nun auch in Trier eingeführt. Heute unterzeichneten der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch, und der Oberbürgermeister der Stadt Trier, Klaus Jensen, eine entsprechende Kooperationsvereinbarung. Vorausgegangen war ein entsprechender Beschluss des Trierer Stadtrates, die Ehrenamtskarte in Trier einzuführen, der eine große Mehrheit erhielt.

„Die Ehrenamtskarte im Scheckkartenformat ist ein Dank für Menschen, die sich in überdurchschnittlichem Maße freiwillig für die Gesellschaft engagieren. Sie verbindet Anerkennung und Wertschätzung mit Vergünstigungen und ist für Ehrenamtliche kostenlos. Ich freue mich, dass nun auch Trier als 15. Kommune und nach Mainz als zweite Großstadt in dieses Netzwerk eingebunden ist“, so Staatssekretär Clemens Hoch.

Mit der Ehrenamtskarte könnten landesweit sämtliche Vergünstigungen in Anspruch genommen werden, die das Land, die teilnehmenden Kommunen oder private Partner zur Verfügung stellten. „Es ist ein großer Erfolg, dass mittlerweile über 60 Kommunen ihr Interesse bekundet haben, bei diesem Projekt mitzumachen. Je mehr Städte und Gemeinden die Ehrenamtskarte einführen, desto größer wird die Vergünstigungsliste“, betonte der Chef der Staatskanzlei. Er dankte allen Verantwortlichen in Trier und wünschte den Engagierten bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit Erfolg und Freude und viel Spaß bei der Nutzung der Ehrenamtskarte.

Ein Zeichen der Würdigung

Dass dies eine der letzten Amtshandlung des Oberbürgermeisters Klaus Jensen sei und er damit dieses schöne Projekt noch selbst zum Laufen bringe, mache es zu etwas Besonderem und werde in positiver Erinnerung bleiben, so Clemens Hoch. Oberbürgermeister Klaus Jensen zeigte sich erfreut: „Die Ehrenamtskarte ist ein Zeichen der Würdigung und Wertschätzung für ein großartiges Engagement.“

Die Ehrenamtskarte kann erhalten, wer mindestens 16 Jahre alt ist, sich durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche beziehungsweise 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagiert und dafür keine pauschale finanzielle Entschädigung erhält. Das ehrenamtliche Engagement kann auch bei unterschiedlichen Trägern oder verteilt auf einzelne zeitintensive Einsätze mit insgesamt 250 Stunden pro Jahr erfolgen. Die Ehrenamtskarte hat eine Gültigkeit von zwei Jahren und kann nach Ablauf erneut beantragt werden.

Bis zu 50 Prozent Ermäßigung

Landesweit erhält der Besitzer der Karte beispielsweise 50 Prozent Ermäßigung auf den Eintritt in die drei Landesmuseen und auf den Eintritt bei staatlichen Burgen, Schlössern und Altertümern, die in der Verwaltung der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz stehen. Außerdem gibt es 20 Prozent Ermäßigung auf die Produkte in den beiden Waldläden des Landes und die Möglichkeit zur Teilnahme an verschiedenen Sonderaktionen und Verlosungen.

Für die Stadt Trier sind ebenfalls verschiedene Vergünstigungen für die Inhaber der Ehrenamtskarte eingerichtet worden. So etwa einen 50prozentigen Nachlass auf Eintrittskarten im Theater. Im Städtischen Museum Simeonstift, in den Städtischen Freibädern und in Das Bad gilt das so genannte 2:1 Prinzip. Das bedeutet, dass der Inhaber der Karte zwar den normalen Eintritt bezahlt, dafür aber kostenlos eine Begleitperson mitnehmen kann.

Vorteile auch beim Parken

Vorteile haben Kartenbesitzer auch in den Parkhäusern der SWT. Bedingung ist aber auch der Besitz einer Premium-Parkkarte. Bei jeder Aufladung der Parkkarte werden dem Besitzer der Ehrenamtskarte zusätzlich 10 Prozent des eingezahlten Betrages gutgeschrieben. Das heißt, wer seine Parkkarte mit 50 Euro auflädt, erhält tatsächlich eine Gutschrift von 55 Euro.
Außerdem hatte der Stadtrat in seiner letzten Sitzung beschlossen, weitere Vergünstigungen für die Inhaber einer Ehrenamtskarte, etwa im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs, zu prüfen. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.wir-tun-was.de .

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