So viel wie niemals zuvor: Einnahme-Rekord bei der Gewerbesteuer

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Bildquelle: wikipedia

TRIER. Die Städte und Gemeinden im IHK-Bezirk Trier haben 2014 so viel Gewerbesteuer eingenommen wie noch nie zuvor. Den insgesamt 564 Kommunen flossen aus der wichtigsten gemeindlichen Steuer etwa 153 Millionen Euro zu.

Basierend auf den Erhebungen des Statistischen Landesamts hat die Industrie- und Handelskammer Trier (IHK) einen Anstieg um rund sieben Prozent ermittelt. Damit wurde das Rekordergebnis des Jahres 2012 nochmals übertroffen.

„Diese Rekordeinnahmen gehen auf die gute konjunkturelle Lage, aber auch die permanenten Steuererhöhungen der Städte und Gemeinden zurück. Die Unternehmen leisten damit schon seit Jahren einen erheblichen Beitrag zur Konsolidierung der Kommunalhaushalte. Für weitere Steuererhöhungen ist deshalb kein Raum mehr.“ sagt IHK-Referent Reinhard Neises.


Den größten Zuwachs verzeichnete die Stadt Trier. Dort stiegen die Gewerbesteuereinnahmen um 16 Prozent auf rund 52 Millionen Euro. Ein deutliches Einnahmeplus von jeweils über zehn Prozent gab es auch in den Gemeinden der Landkreise Bernkastel-Wittlich und Trier-Saarburg. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm gingen die Gewerbesteuereinnahmen um zwei und im Landkreis Vulkaneifel um 13 Prozent zurück.

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9 KOMMENTARE

  1. wo geht das ganz Geld hin ? Strassen in Trier sind eine einzige Katastrophe …….. Sporthallen in Schulen werden geschlossen………

  2. Wenn man das ließt, es kommt einem die Galle hoch. Zwangsmitgliedschaft bei der IHK, für nichts und wieder nichts. Man ist sich nur noch am abrackern für Steuern, wo ist die Kohle ? Viele Millionen werden z.B. Jahr für Jahr hirnrissig und sinnlos in ein Ding Namens Theater hier in der Stadt reingeballert, Nee Du, das kann und darf nicht sein, bz.w. man braucht nur das Schwarzbuch aufzuschlagen, dann weiß man warum kein Geld da ist wo es gebracht wird.

  3. @leander……….frag nach beim größten Macher Klausi; er hat den Personalbestand in seiner Amtszeit von 1400 Rathausmitarbeitern auf 1800 aufgebläht, bei gleichzeitigem Outsourcing verschiedener Abteilungen.

    • Die Stadt Trier beschäftigt rund 2500 Personen. Weil: Die Leute bei den Stadteigenen Betrieben bzw. bei denen, wo die Stadt Anteile hält ( Sparkasse, SWT, ART, EGP, GBT , Tourismus-Büro, ) oder die Städt. Aufgaben übernommen haben.( u.A. die Putzfirmen in den Gebäuden , die Busunternehmen in der Schüler-/ Kitabeförderung, Kita-gGmbH))

      • Herr Fischer, die Sparkasse beschäftigt alleine ca 1050 Leute! Von daher ist ihre Erklärung nicht nachvollziehbar! Ich glaube Insider Jupp hat nur die Mitarbeiter des Rathauses ohne die Zweckverbände etc gemeint.

        • Ja, das ist so richtig. Jedoch sind die Vergleichszahlen zu anderen Städten, die immer gerne vorgelegt werden, nicht realistisch. Trier hat z.B. seine Stadtentwässerung ausgelagert. Ebenso die Putzfrauen der Schulen und die Müllabfuhr Alleine diese Maßnahmen machen mal locker 200 Stellen aus. Ich habe die zahlen genannt, wie viele Mitarbeiter FÜR die Stadtverwaltung tätig sind.
          Und wenn 1050 Leute bei der Sparkasse arbeiten, dann ist davon ja der Anteil der Stadt im Prinzip bei der Stadt.

    • Das ist wie in Griechenland, da wurden auch alle in den oeffentlichen Dienst gesteckt, damit die Politiker gut dastanden. Echt Wahnsinn, und so eine Niete wird noch als Erfolgsmodell dargestellt. Was hat er denn erreicht: Vergammelte und vermuellte Strassen, falschverstandene Toleranz und Gutmenschentum, dann ist er noch bestimmten linken Gruppierungen nachgestiegen usw. Das kann nur in die Schulden führen.

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