Kegeln: Gilzem macht die Meisterrunde klar – Das Zittern in Riol und Trier geht weiter

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Steve Blasen stellte mit 992 Holz einen neuen Bahnrekord in Riol auf. Foto/Archiv

Bildquelle: KSV Riol

TRIER. Der vorletzte Spieltag der Kegel-Bundesligen endete mit dem Resultat, dass der SK Eifelland Gilzem als Teilnehmer an der Meisterrunde der 2. Liga feststeht. Weitere Entscheidungen wurden vertagt, die Weichen allerdings bereits gestellt. Dabei sieht es für den KSV Riol I in der ersten, und den SKV Trier in der zweiten Liga nicht so gut aus.

1. Bundesliga: Chemie Holten Duisburg – KSV Riol 5247:4993, 47:31, 2:1

Der KSV Riol hat sein Ziel, den Duisburgern einen Punkt abzuknöpfen, mit einer ordentlichen Portion Dusel zwar erreicht, ab die Abstiegsrunde allerdings vermieden werden kann, ist fraglich.

Gleich zu Beginn gerieten die Moselaner ins Hintertreffen, da Weltmeister André Laukmann (873) den Rioler Thomas Steines (869) knapp in Schach halten konnte, Stephan Stenger (852) aber deutlich vor Horst Mickisch (818) blieb.

Im zweiten Block schöpften die Gäste Hoffnung, da Kai Knobel (880) und Bernardo Immendorff (878) zwar hinter Knut Martini (898), aber vor Robert Heinichen (871) blieben.

Im letzten Durchgang hing der Punktgewinn für die Moselaner am seidenen Faden. Marcel Schneimann bot zwar eine souveräne Vorstellung (897), aber Marcel Liefgen (856) hätte die 869 Holz von Thomas Steines übertreffen müssen, um einen Duisburger 3:0-Sieg zu erreichen. Da er dieses Ziel verfehlte, kann Riol den Gang in die Abstiegsrunde noch aus eigener Kraft vermeiden.

Chemie Holten Duisburg: Knut Martini 898, Marcel Schneimann 897, André Laukmann 873, Robert Heinichen 871, Marcel Liefgen 856, Stephan Stenger 852
KSV Riol: Kai Knobel 880, Bernardo Immendorff 878, Thomas Steines 869, Horst Mickisch 818, Martin Hoffmann 797, Moritz Valentin 751

2. Bundesliga: SK Eifelland Gilzem – KSG Köllerbach 5239:4770, 57:21, 3:0
Das letzte Heimspiel der Normalrund geriet für den Tabellendritten aus Gilzem zum Spaziergang. Das Schlusslicht aus dem Saarland war dem nun bereits als Playoff-Teilnehmer feststehenden Dichter-Team hoffnungslos unterlegen. Für die Voreifeler hatte das Spiel lediglich Trainingscharakter. Tagesbester war erneut Christian Junk, der auch den höchsten Punkteschnitt der gesamten zweiten Liga aufweist.
SK Eifelland Gilzem: Christian Junk 911, Pascal Petry 880, Tom Hoffmann 876, Klaus Dichter 876, Fränk Greischer 854, Chris Fuchs 842
KSG Köllerbach: Peter Meier 835, Volker Menden 828, Timo Metzger786, Oliver Braun 785, Christoph Braun 782, Sven Krier 754

KSV Riol II – KG BSG 99 Neuhof 5401:4860, 54:24, 3:0
Teil Eins des Pflichtprogramms zur Vermeidung des Abstiegs ist absolviert. Mit einem haushohen Sieg untermauerten die Rioler ihre Heimstärke und legten gegen einen äußerst schwachen Gegner den Grundstein zum direkten Klassenerhalt.

Im ersten Drittel lief Steve Blasen zur Hochform auf, mit 961 Punkten gewann er klar die Tageswertung. An seiner Seite bestätigte Christian Bohn (907) seine derzeitige Form. Beide Gästespieler, David Köhler (786) und Boris Vogel (812) boten eine schwache Leistung.

Im Mittelblock konnte Youngster Marjan Leis/893 und Wolfgang Mentgen/905 locker aufspielen, da auch die Neuhofer Mittelachse mit Johannes Faultisch (791) und Albrecht Köhler (703) ihre Bundesliga-Tauglichkeit nicht nachweisen konnte.

Lediglich im letzten Block boten die Hessen durch Werner Balzer (883) und Dieter Möller(880) guten Kegelsport und konnten zumindest Franz Schnorpfeil (824 überspielen). Auch in diesem Block glänzte mit Christian Schneider (920) aber ein Rioler. Zum sicheren Klassenerhalt fehlt dem KSV jetzt noch ein Punkt aus dem Auswärtsspiel beim Schlusslicht Köllerbach.

KSV Riol II: Steve Blasen 961, Christian Schneider 920, Christian Bohn 907, Wolfgang Mentgen 905, Marjan Leis 893, Franz Schnorpfeil 824
KG BSG 99 Neuhof: Werner Balzer 883, Dieter Möller 880, Boris Vogel 812, Johannes Faultisch 791, David Köhler 786, Albrecht Köhler 708

SKV Trier – KSC Lebach 5153:5021, 43:35, 2:1
Der knappe Trierer Sieg gegen Lebach eröffnet nur noch theoretisch die Chance, die Abstiegsrunde noch zu vermeiden. Um das Traumziel noch zu erreichen, müssten Riol II und Neuhof (je 25 Punkte) am letzten Spieltag verlieren, Trier (23 Punkte) auswärts mit 3:0 gewinnen. Um sich eine bessere Chance zu erarbeiten, fehlte es an einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Nur Nico Klink und Klaus Schmitt lieferten Top-Ergebnisse ab. Lebach belegte hinter diesem Duo die Plätze drei, vier und fünf in der Tageswertung – das reichte locker für den Zusatzpunkt. Der hilft den Gästen vermutlich noch weniger als dem SKV. Lebach liegt noch einen Punkt hinter den Moselaner auf dem drittletzten Platz der Tabelle.

SKV Trier: Nico Klink 911, Klaus Schmitt 882, Manfred Göbel 858, Daniel Klink 837, Jürgen Reinert 833, Engelbert Poth 832
KSC Lebach: Kim Hoffmann 877, Erik Sieber 869, Ingo Wagner 860, Christophe John 835, Harald Schmieschek 803, Holger Kipping 777

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