TRIER/BERLIN. Gute Nachrichten für eines der bedeutendsten historischen Bauwerke der Region: Für die Außenrenovierung der Basilika St. Matthias in Trier stellt der Bund 400.000 Euro Fördermittel bereit. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen.
Die Förderung erfolgt aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes und soll zur Erhaltung des bedeutenden Kulturdenkmals beitragen.
Förderung für bedeutendes Kulturdenkmal
Die Bundestagsabgeordnete Verena Hubertz begrüßte die Entscheidung des Haushaltsausschusses. Sie betonte die besondere Bedeutung der Basilika für Trier und die gesamte Region.
„St. Matthias hat eine große kulturelle und geschichtliche Bedeutung für Trier und die Region“, erklärte Hubertz. Besonders hervorzuheben sei, dass sich dort das einzige Apostelgrab nördlich der Alpen befinde. Die Basilika präge seit Jahrhunderten das Stadtbild und sei ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes.
Einzigartige Bedeutung für Trier
Die Basilika St. Matthias gilt als eines der bedeutendsten religiösen Bauwerke in Rheinland-Pfalz. Sie ist Grabstätte der ersten Bischöfe Deutschlands und beherbergt das Grab des Apostels Matthias.
Nach Angaben von Hubertz ist die Förderung auch ein Signal für den Denkmalschutz in der Region. Sie habe sich in Berlin gezielt für die Unterstützung des Projekts eingesetzt.
Millionenprogramm für Denkmalschutz
Die Mittel stammen aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes, das Kulturdenkmäler mit nationaler Bedeutung unterstützt.
Für die aktuelle Auflage des Programms wurden im Bundeshaushalt 2025 rund 35 Millionen Euro bereitgestellt. Insgesamt flossen seit 2009 laut Bundesregierung mehr als 547 Millionen Euro bundesweit in Denkmalschutzprojekte.
















