Vermessung abgeschlossen – Generalsanierung der Moselbrücke rückt näher
Trier. Die Konrad-Adenauer-Brücke wird umfassend saniert – und das wird Geduld erfordern. Wie die Stadt Trier mitteilt, soll die eigentliche Sanierung im Jahr 2028 beginnen und in mehreren Etappen rund drei Jahre dauern. Geplant ist die Umsetzung in zwei Bau-Losen, um den Verkehr möglichst aufrechterhalten zu können.
Bereits am vergangenen Wochenende war die Brücke für umfangreiche Vermessungsarbeiten gesperrt. Hintergrund war eine millimetergenaue 3D-Erfassung des Bauwerks – Grundlage für die nun anstehenden Planungen.
Millionen Datenpunkte für präzise Planung
Vier Teams – bestehend aus den städtischen Ämtern StadtRaum sowie Bodenmanagement und Geoinformation, zwei externen Ingenieurbüros und der Hochschule Trier – erfassten mithilfe moderner 3D-Laserscanner Millionen von Datenpunkten.
Ziel: Ein digitales, millimetergenaues Abbild der in die Jahre gekommenen Moselbrücke.
Diese sogenannte Bestandsaufnahme ist Voraussetzung für die detaillierte Planung der Generalsanierung, die der Trierer Stadtrat bereits beschlossen hat.
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Drei Jahre Bauzeit – Umsetzung in zwei Losen
Nach aktuellen Planungen soll die Sanierung:
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2028 starten
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in zwei Bauabschnitten erfolgen
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rund drei Jahre dauern
Durch die Aufteilung in zwei Lose soll eine vollständige Sperrung möglichst vermieden werden. Dennoch ist mit erheblichen Einschränkungen im Verkehr zu rechnen. Details zur Verkehrsführung sollen im weiteren Planungsverlauf vorgestellt werden.
Hintergrund: Eine der wichtigsten Verkehrsachsen Triers
Die Konrad-Adenauer-Brücke zählt zu den zentralen Verkehrsadern der Stadt Trier. Sie verbindet die Innenstadt mit Trier-West und stellt eine wichtige Querung der Mosel dar.
Das Bauwerk ist mehrere Jahrzehnte alt und weist altersbedingte Schäden auf. Bereits in den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Prüfungen, kleinere Reparaturen und Belastungsanalysen gegeben.
Mit der nun beschlossenen Generalsanierung soll die Brücke langfristig ertüchtigt und an heutige technische Anforderungen angepasst werden.
Was bedeutet das für Verkehrsteilnehmer?
Konkrete Umleitungen oder Verkehrsmaßnahmen sind noch nicht beschlossen. Klar ist jedoch: Eine dreijährige Bauzeit wird spürbare Auswirkungen auf den Trierer Verkehr haben. Pendler, Busverkehr und Anwohner müssen sich frühzeitig auf Veränderungen einstellen.



















Klar wenn alles Jahrzehnte alles vernachlässigt und Steuergelder an anderen Stellen verpulvert ist das so.