Mainz. Rheinland-Pfalz will das Mitführen von Waffen und Messern im öffentlichen Nahverkehr verbieten. Innenminister Michael Ebling (SPD) kündigte an, die neue Landesverordnung noch 2025 in Kraft zu setzen. Ziel sei es, das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste nachhaltig zu stärken.
Strenge Regeln für Bus und Bahn
Das Verbot soll für alle öffentlichen Verkehrsmittel in Rheinland-Pfalz gelten – von Regionalzügen bis hin zu Stadtbussen. Auch das Mitführen von Messern fällt unter die neue Regelung.
Wer gegen das Verbot verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit – und muss mit einer Geldstrafe von bis zu 10.000 Euro rechnen.
Polizei und Ordnungsdienste kontrollieren
Damit das Verbot auch konsequent durchgesetzt werden kann, sollen Polizei und kommunale Vollzugsdienstestichprobenartige Kontrollen im ÖPNV durchführen. Laut Ebling geht es nicht nur um Sicherheit, sondern auch um sichtbare Präsenz im Alltag:
„Wir wollen, dass die Menschen sich in Bus und Bahn wieder sicherer fühlen.“
Hintergrund: Sicherheit im öffentlichen Raum
Die Debatte um Waffenverbote im öffentlichen Raum wird bundesweit geführt. Mehrere Bundesländer haben bereits Waffenverbotszonen in Innenstädten oder an Bahnhöfen eingeführt. Rheinland-Pfalz geht nun einen Schritt weiter und dehnt die Regelung konsequent auf den gesamten ÖPNV aus.
Fazit
Mit dem geplanten Waffenverbot setzt Rheinland-Pfalz ein klares Signal: Mehr Sicherheit im Nahverkehr soll nicht nur objektiv Schutz bieten, sondern auch das subjektive Sicherheitsgefühl stärken. Für Verstöße drohen empfindliche Strafen – bis zu 10.000 Euro.
















Wer wirklich vor hat “ stichprobenartig “
auf die Insassen von Bus und Bahnen
einzuwirken, schert sich einen feuchten
Kehricht um ein solches Verbot….
Das uns allen, von der Politik vorgegaukelte
Sicherheitsgefühl ist schon lange dahin.
Die importierten Steinzeitmenschen, die diese Waffen mit sich führen, werden sich nicht für diese Waffenverbote Interessieren, sie werden auch die hohen Strafen nicht bezahlen. Normale Rheinlandpfälzer führen keine Waffen mit sich.
…und schon ist Deutschland wieder ein großes Stück sicherer geworden. Danke!!!
Welcher Kriminelle hält sich denn schon an das WaffG (=Waffengesetz)??? …rischtisch: KEINER!
Alles nur ein Vorgaukeln von Sicherheit, der Herrn Politiker.
Geht Oma-Gerda zum Supermarkt, kauft sich ein Küchenmesser, macht sich per ÖPVN auf den Heimweg, hat das Küchenmesser einfach so in der Handtasche oder im Einkaufskorb und das Küchenmesser dann NICHT seperat bzw. verschlossen verpackt, wird kontrolliert, hagelt es eine saftige Strafe.
Ich find´s einfach super, was die Herrn Politiker da so alles an Gesetzen durchboxen, OHNE an das reale Leben zu denken 🙂 😉
Tolles Gesetz. Wer soll das kontrollieren? Die Beamten die an den deutschen Grenzen stehen, oder die die jedes Wochenende den Mopp randalierender Fussballfans zu den Stadien begleiten? Mache ich mich jetzt strafbar wenn ich ein bisschen Taschenmesser bei mir habe oder nach der Arbeit noch ein Teppichmesser in der Tasche habe?
Die Menschen für die dieses (schwachsinnige) Verbot gelten soll, verstehen es garnicht und halten sich eh nicht dran. Wer wird wohl kontrolliert? Der gefährlich aussehende Halbstarke oder die Oma auf dem Weg zum Wochenmarkt?
Da werde ich wohl mein Sparschwein für die Geldstrafe plündern , oder eine längere Auszeit einplanen müssen. In meinem Fahrrad-Rucksack habe ich bei Rad- /Bahnreisen seit langen Jahren immer mein Klappmesser dabei. Und das wird in Zukunft auch so bleiben. In welchen Hirnen wuchern solche schwachsinnigen Ideen, die dann auch noch offiziell als Ordnungswidrigkeiten festgeschrieben werden? Wie sieht es eigentlich mit meinen Stricknadeln aus, die ich als alter Handarbeitsfreund auch immer dabei habe?
Diese Waffen sind per se nicht schlimm. Erst die kriminelle Energie eines Gefährders macht sie gefährlich. Der wird sich einen Dreck um solche Vorschriften scheren.