TRIER. Am Samstagabend (5. April) haben Einsatzkräfte der Bundespolizei Trier im Rahmen von Grenzkontrollen auf der Autobahn gleich zwei gefährliche Situationen entschärft: Eine griffbereite Schreckschusswaffe im Handschuhfach und ein Fahrer ohne gültigen Führerschein – beide gestoppt, bevor Schlimmeres passieren konnte.
Waffe im Handschuhfach – Ermittlungsverfahren eingeleitet
Bei der Kontrolle zweier syrischer Staatsbürger entdeckten die Beamten im Handschuhfach des Wagens eine griffbereite Schreckschusspistole vom Typ Walther P22, samt sieben Patronen. Der Beifahrer, dem die Waffe gehörte, konnte keinen kleinen Waffenschein vorweisen, der jedoch für das Führen einer solchen Waffe erforderlich ist.
Die Polizei stellte sowohl die Waffe als auch die Munition sicher und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
Führerschein weg – und trotzdem unterwegs
Kurz darauf fiel den Beamten ein Renault Clio mit französischem Kennzeichen auf. Bei der Kontrolle der beiden 21- und 25-jährigen Franzosen stellte sich heraus: Der Fahrer hatte keinen Führerschein. Die anschließende Überprüfung ergab, dass seine französische Fahrerlaubnis wegen mehrerer Verkehrsverstöße entzogen worden war.
Der junge Mann durfte nicht weiterfahren – gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
(Queclle: Bundespolizei Trier)














