Für den Ernstfall gerüstet: Verwaltung Trier-Land erhält Notstromversorgung

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Foto: VG Trier-Land

TRIER. Was tun, wenn das „reguläre“ Stromnetz ausfällt? Wie kann in einem solchen Fall die Verwaltung aufrechterhalten werden. Diese Fragen beschäftigten die Verwaltung und den Rat der Verbandsgemeinde Trier-Land Ende des vergangenen Jahres intensiv.

Angesichts der durch den Ukraine-Krieg ausgelösten Krise im Bereich der Gasversorgung verbunden mit der Befürchtung temporärer Ausfälle der Stromversorgung waren die Verantwortlichen gefordert, entsprechende Vorsorge zu treffen, um den Verwaltungsbetrieb im „Ernstfall“ möglichst umfangreich sicherstellen zu können.

Aus diesem Grunde beschloss der Verbandsgemeinderat in seiner Dezember-Sitzung einstimmig die Anschaffung einer Notstromversorgung für das Verwaltungsgebäude in der Trierer Gartenfeldstraße. Überplanmäßig wurden Mittel in Höhe von 40.000 Euro bereitgestellt.

Bei einer einwöchigen Verbrauchsmessung wurden Bedarf und Leistung des erforderlichen Aggregats ermittelt. Letztlich wurde ein Notstromaggregat mit einer Leistung von 70 kVA beschafft.

Damit allein war es aber nicht getan. Um das Gerät mobil einsatzfähig zu machen, sind für den Transport und die Spritversorgung entsprechende Anhänger sowie eine externe Notstromeinspeisung notwendig. Die Inbetriebsetzung und Kraftstofflogistik würde im Ernstfall von den Elektro-Fachkräften der Verbandsgemeindewerke übernommen.

Ein erster Testlauf der kürzlich installierten Notstromeinspeisung zeigte, dass die Notstromversorgung ihren Dienst tut und die Verwaltung auch im Krisenfall mehrere Tage autark mit Energie versorgt werden kann und somit handlungsfähig bleibt. Erster Beigeordneter Matthias Daleiden freute sich über den erfolgreich verlaufenen Test und dankte den Mitarbeitenden aus der Verwaltung, der Werke und der ausführenden Firma für ihren Einsatz.

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3 Kommentare

  1. Moment mal, das sind doch Verschwörungstheorien. Unsere Stromversorgung ist doch sowas von sicher, wie unser hochkompetenter Wirtschaftsminister versicherte. Deshalb konnten ja auch die letzten beiden AKWs
    abgeschaltet werden. Das muß ein Irrtum sein.

  2. Halb so wild ! Wir müssen nur noch ca 95000 Windräder aufstellen und haben wieder genug Strom , vorausgesetzt der Wind weht !

  3. „Angesichts der durch den Ukraine-Krieg ausgelösten Krise im Bereich der Gasversorgung“

    Nein, die Energiekostenkrise wurde alleine durch grüne Irren-Politik und falsche politische Entscheidungen der Bundesregierung ausgelöst. Es handelt sich nicht um Verschwörungstheorien, sondern ist eine Ansage der Grünen: „Es wird wunderbar – ein neuer Wohlstand des Weniger in Deutschland“ 🤮🤮🤮
    Bei den kommenden Wahlen sollte dies niemand vergessen!

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