KOBLENZ/MAINZ. Nach Angaben von Ministerpräsidentin Malu Dreyer soll das neue Landesamt für Katastrophenschutz in zwei Jahren einsatzbereit sein. «Im Moment laufen für das Landesamt die Stellenausschreibungen, es soll im Januar 2025 in Koblenz startbereit sein», sagte die SPD-Politikerin der «Rhein-Zeitung» (Montag).
Bis dahin sei das Land mit dem polizeilichen Lagezentrum als vorübergehende Lösung gut aufgestellt. «Die Menschen in Rheinland-Pfalz können sicher sein, dass das, was wir aus der Flutkatastrophe gelernt haben, auch jetzt schon funktioniert.»
Der Kern des Landesamtes für Katastrophenschutz soll am Standort Koblenz an der heutigen Feuerwehr- und Katastrophenschutzakademie des Landes (LFKA) geschaffen werden. Es ist eine der Lehren aus der Flutkatastrophe 2021, die sich am 14. Juli zum zweiten Mal jährt. In Rheinland-Pfalz starben damals mindestens 136 Menschen.
Dreyer bezeichnete die Naturkatastrophe als «eine Zäsur». «Es tut mir in der Seele weh, dass unser schönes Bundesland so hart getroffen wurde», sagte sie. «Das ist auch für mich schlimm.» Sie wünsche sich als Ministerpräsidentin, dass das nicht passiert wäre.
«Mit dem Wissen von heute würde ich sagen, dass wir eine Sache wirklich total verändern müssen – und das ist die Kommunikation aller beteiligten Akteure», sagte Dreyer in dem Interview. Man müsse frühzeitig wissen, wenn ein kommunaler Katastrophenschutz an seine Grenzen komme. «Deshalb ist das Landesamt mit einem eigenen Lagezentrum so wichtig, das immer ein eigenes Lagebild erstellen kann und einen Gesamtüberblick hat.» (Quelle: dpa)
















Planlos und mit dem Volk nichts zu tun, aber gönnerhaft winken.