Gerolstein: Massiver Widerstand – 22-Jähriger attackiert nach Selbstmorddrohungen Polizeibeamte

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Polizeiwagen mit Polizist
Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen. Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

GEROLSTEIN. Wie die Polizei Daun mitteilt, verständigte am heutigen Donnerstag, 20.04.2023, gegen 15:40 Uhr, ein amtsbekannter 22-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Gerolstein in der Brunnenstraße in Gerolstein den Rettungsdienst.

Gegenüber den Mitarbeitern des Rettungsdienstes gab er an, dass er suizidale Absichten und toxisch wirkende Medikamente eingenommen habe.

Aufgrund seines aggressiven Verhaltens und seiner Äußerungen wurden Kräfte der Polizeiwache Gerolstein zur Einsatzörtlichkeit entsandt.

Auch im Beisein der Beamten äußerte der Beschuldigte mehrfach seine Suizidabsichten. Da sich der Beschuldigte weiteren Gesprächen verschloss, wurde die Ingewahrsamnahme des Beschuldigten angeordnet, um ihn einer fachärztlichen Behandlung zuweisen zu können.

Bei der anschließenden Durchführung der notwendigen Ingewahrsamnahme leistete der Beschuldigte massiven Widerstand und bespuckte, beleidigte und bedrohte die eingesetzten Polizeibeamten.

Im Anschluss an die Ingewahrsamnahme wurde der Beschuldigte der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses vorgestellt, wo ein entsprechendes Verfahren nach dem Landesgesetz über Hilfen bei psychischen Erkrankungen (PsychKHG) eingeleitet wurde.

Glücklicherweise wurde niemand durch die Handlungen des Beschuldigten verletzt.

Das durch den Beschuldigten gezeigte Verhalten hatte eine massive Öffentlichkeitswirkung, da die Brunnenstraße zum Tatzeitpunkt stark frequentiert war. Neben der Einleitung einer Unterbringung nach dem erwähnten PsychKHG wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Widerstands eingeleitet.

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