Helau in Tankstelle: Mann wirft erst mit Geldscheinen und kann dann nicht mehr zahlen

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Symbolbild; Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

MAINZ. Solche Geschichten schreibt wohl nur der Rosenmontag. Nachdem ein scheinbar besonders großzügiger Mainzer in einer Tankstelle alle Kundinnen und Kunden eingeladen hatte, konnte selbst nicht mehr bezahlen und meldete der Polizei anschließend einen Diebstahl. Was war passiert?

Wie die Polizei mitteilt, betrat am Rosenmontag, um kurz nach 23 Uhr, ein gut gelaunter 34-Jähriger eine Tankstelle in der Landeshauptstadt. Mit den Worten „Euer Einkauf geht auf mich“ warf er schließlich etwa 200 Euro in die „Menge“, welche aus anderen gut gelaunten Tankstellenbesuchern bestand.

„Euer Einkauf geht auf mich“

Nicht wenige nahmen dieses großzügige Geschenk dankbar an, sammelten die Geldscheine auf und verließen anschließend die Räumlichkeiten. Nun stellte der 34-jährige jedoch fest, dass er, durch seine Mildtätigkeit, nicht mehr in der Lage war, sich selbst etwas zu kaufen. Er hätte sein Geld gerne wieder zurück und rief anschießend die Polizei, um einen Diebstahl zu melden.

Durch die Beamten wird ihm jedoch erklärt, dass keine strafbare Handlung erkennbar ist. Passend hierzu die Überschrift der entsprechenden Pressemeldung der Polizei Mainz: „Dem Spender sei ein Trullala‘ oder ‚Geschenkt ist geschenkt…“

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