++ Erschreckende Bilanz: Blitzeranhänger auf Biewertalbrücke – Über 3.000 zu schnell unterwegs! ++

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Blitzeranhänger (Symbolbild)Foto: Polizei

TRIER. Am vergangenen Donnerstag haben Beamte des Sachbereichs Verkehrsmessungen der Polizeidirektion Wittlich einen Blitzeranhänger an der Biewerbachtalbrücke Richtung Hermeskeil aufgestellt, um dort die Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h zu überwachen.

Innerhalb von nur vier Tagen wurden dort 3.028 Fahrzeuge gemessen, die zu schnell unterwegs waren. Gegen 1.384 davon wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, 160 Personen waren sogar mit mehr als 41 km/h zu schnell unterwegs und müssen sich nun auf ein Fahrverbot einstellen.

Der Spitzenreiter wurde mit 168 km/h gemessen, also mit mehr als dem Doppelten der erlaubten Geschwindigkeit. Ihn erwartet nun neben 700 Euro Bußgeld und zwei Punkten in der Verkehrssünderdatei ein dreimonatiges Fahrverbot.

3 Kommentare

  1. Kommt auch auf die Anzahl der Fahrzeuge an, die da durch fahren. Dann: Spitzenwerte reichen lediglich zur Panikmache. Zu schnell ist zu schnell, das ist klar. Aber: wieso überhaupt nur 80? 100 sollten es schon sein, das scheint ja gefahrlos möglich. Was wohl anhand der Unfälle (keine) bewiesen wurde. Dann würde die Statistik sich auch nicht mehr so reisserisch vermarkten lassen.

  2. Man sollte das ein wenig selektiv betrachten. Es macht einen Unterschied ob ich bei viel Verkehr schneller gemessen werde oder nachts alleine.

    Es macht einen gewaltigen Unterschied ob jemand neben mir fährt und ob dort wirklich Bauarbeiter am arbeiten sind. Nachts 120 auf einer Autobahn sollten kein ernsthaftes Risiko darstellen und jeder Fahrzeugführer hat selbst eine Verantwortung einzuschätzen, wo Gefahren lauern und wie man Risiken ausschließt. Das kann man unmöglich alleine am Tempo festmachen. Im Winter können auch erlaubte 80 zu viel sein.

    Ich dachte man hat einen Führerschein, weil man richtige Entscheidungen trifft. Nicht um für Schilder-Urwald und Gebühren-Willkür zur Kasse gebeten und mit Fahrverbot in seiner Existenz massiv eingeschränkt zu werden. Einige Leute werden ihren Job verlieren, obwohl nie ein Risiko herbeigeführt wurde. Das ist alles andere als verhältnismäßig. Aber dazu brauchst Du einen teuren Anwalt. Alle wollen nur kassieren.

    Es sollten unbedingt noch mehr Leute Bürgergeld beantragen statt sich kaputt zu buckeln und dafür wo es nur geht bestraft zu werden.

    Kein Verständnis für sowas. Vielleicht vor Kindergärten oder Schulen. Aber nicht nachts auf einer leeren Autobahn und dann nach 120 auf einmal 80 mit direkt einem Blitzer hinter dem Schild.

    Das reicht sehr stark nach Geldgier.

    Über 41.000 Menschen wurden bereits geblitzt und zur Kasse gebeten. So wird die Baustelle gerne noch weiter in die länge gezogen…..

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