MAINZ. Gespendete Baustoffe aus dem rheinland-pfälzischen Kaisersesch (Landkreis Cochem-Zell) sind für die Sanierung eines Kinderheims im ukrainischen Iwano-Frankiwsk eingetroffen.
Auch die rheinland-pfälzischen Partnerregionen Oppeln in Polen und Burgund-Franche-Comté in Frankreich unterstützten die Aktion, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Die polnische Woiwodschaft Oppeln unterhält den Angaben zufolge bereits seit längerer Zeit eine Partnerschaft mit dem west-ukrainischen Verwaltungsgebiet Iwano-Frankiwsk.
In der Siedlung Worochta, etwa 90 Kilometer südlich der Stadt Iwano-Frankiwsk, sei ein Kinderheim in einem ehemaligen Kurgebäude entstanden. Ende März seien dort mehr als 100 kleine Kinder aus Kinder- und Waisenhäusern in Charkiw mit ihren Betreuern aufgenommen worden. Das Gebäude sei allerdings renovierungsbedürftig. Alle vier Wochen sollen nun weitere Transporte von Oppeln aus folgen.
















