++ Kunden getäuscht? Burger King verliert Label für fünf vegane Produkte! ++

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Foto: Gerald Matzka/dpa-Zentralbild/dpa

KÖLN/TRIER. Verkündete die „Fastfood-Kette“ Burger King noch im Sommer diesen Jahres, „Vorreiter für vegetarisches Fastfood“ werden zu wollen, sorgt die Recherche des Senders RTL nun für erhebliche Konsequenzen!

So deckte das “Team Wallraff” neben massiven Mängeln bei Hygiene, Lebensmittelsicherheit und Arbeitsbedingungen ebenfalls auf, dass bei Burger King die Trennung von Fleischprodukten und ihren pflanzlichen Alternativen nicht immer gelingt! Denn wer bei Burger King vegan oder veggie bestellt, bekommt auch mal Fleisch – deckte das TV-Team auf.

Schwindel bei Vegan und vegetarischen Produkten?

So deckte eine Reporterin, in einer Filiale eines Franchisenehmers in München, unter anderem auf, dass pflanzliche und fleischhaltige Burger-Patties in derselben Fritteuse gebraten werden. Auch bei den Nuggets würden „normale Nuggets verkauft“ anstatt der pflanzlichen Alternative, berichtete ein Burger-King-Mitarbeiter. Das hat nun Auswirkungen.

Wie RTL berichtet, wurde Burger King und das „V-Label“ für insgesamt fünf vegane Produkte entzogen. Das „V-Label“ das Europäische Siegel für vegetarische und vegane Produkte.

Diese Produkte sind betroffen:

– Plant-based Long Chicken
– Plant-based Long Curry Chicken (2 Monate lang zum Veganuary 2022)
– Plant-based Nuggets
– Plant-based Chili Cheese Nuggets
– Plant-based Nugget Burger

Auch die Tierschutzorganisation Peta schaltete sich ein. Burger King zählte in diesem Jahr mit dem „Plantbased Long Chicken“ zu den Gewinnern des „Peta Vegan Food Award“, mit dem die Organisation jährlich die besten pflanzlichen Produktneuheiten sowie Marken und Unternehmen mit veganen Produkten auszeichnet. Nun soll geprüft werden, ob der Fastfood-Kette der Preis wieder entzogen wird.

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