++ Lokalo.de-Aktuell: OB-Wahl entschieden – Wolfram Leibe bleibt Triers Oberbürgermeister ++

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Oberbürgermeisterwahl 2022 in Trier: Michael Molitor und Wolfram Leibe. Foto: Stadt Trier

TRIER. Die OB-WAHLin Trier hat einen Wahlsieger. Wolfram Leibe erhielt 72 Prozent der Stimmen und bleibt somit alter und neuer Bürgermeister der Stadt Trier. Die Legislaturperiode eines Oberbürgermeisters erstreckt sich über 8 Jahre.

Über 83.000 Triererinnen und Trierer waren am Sonntag, 25. September, zur Wahl des Oberbürgermeisters aufgerufen. Davon machten lediglich 32,5 Prozent von ihrem Wahlrecht gebrauch.

Auch Malu Dreyer (Ministerpräsidentin), Verena Hubertz (BTA) verfolgen die Ergebnisse in der Arena; Foto: Stadt Trier (via twitter)

Das vorläufige Endergebnis – bei 132 von 132 ausgezählten Gebieten:

Wolfram Leibe (SPD)

: 72,2 %

Michael Molitor (CDU)

: 20,5 %

Vera Ganske (Die Partei)

: 7,3

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18 Kommentare

  1. OB Leibe erhielt rund 23,06% der Stimmen aller Wahlberechtigten. Gratulation!

    Trotzdem: Alles in Allem ein Armutszeugnis. Politikverdrossenheit allenthalben. Kulturdekadenz Markus Nöhl ( mit Umhängeledertäschchen ), LAndtagsbildungsversprecher SvenTeuber ( mit BordeauxGenossenSchal ), Konsul Klaus und MutterGottes Marie Luise gratulieren artig….Schön.

    Viel Erfolg Herr Leibe ….. ein Mann, der seinen Job ernst nimmt, der aber auch mit schwimmt im Genossensumpf, ohne wirklich anecken zu wollen. Schade!

    Übrigens: Verena, warum tust Du dir das Alles nur an ?!

    • 10.083,47 Euro brutto plus steuerfreie Aufwandspauschale von 4.560,69 Euro im Monat. Dafür kann man sich eine Menge antun, Chris77.

      • Ich glaube es ist den Allermeisten nicht bekannt, das die gute Frau keinesfalls auf eine gute “Versorgung” aus ist. Sie hat es schlicht nicht nötig…. das liebe Geld. Vielmehr denke ich, Sie möchte wirklich was bewegen, merkt aber jetzt schon sicherlich das vieles Eindeutige schwer möglich sein wird in Sachen effektiver Umsetzung im behäbigen GenossenVersorgungsSumpf. Verena wird mehr und mehr in die unbarmherzigen Mühlen des heutigen Politikbetriebs geraten, in der Günstlinge und Fähnchenhalter allzu grossen Einfluss haben …. vorbei die Zeiten eines grossen Helmut Schmidt, eines streitbaren Herbert Wehner, eines kämpfenden Otmar Schreiner, eines rigorosen Otto Schily und auch eines “Genossen der Bosse” Gerd Schröder.

        PS: Gerd ist noch nicht abgeschrieben. Ich traue ihm zu, einen gewichtigen Anteil daran zu haben in Moskau die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Glück auf!

        • Ich glaube, da liegst Du falsch, Chris77. Schaut man sich auf unternehmensregister.de die Bilanzen der alten Firma der jungen Bundestagsabgeordneten an, so stellt man schnell fest, dass diese haarsträubend schlecht sind und scheinbar viel privates Kapital zur Abwendung der Überschuldung aufgebracht wurde. Da scheint die Versorgung als Abgeordnete doch sehr attraktiv und die Flucht vor dem finanziellen Ruin ist erst einmal geglückt. Herzlichen Glückwunsch!

          • ….und ich glaube, Heribert Niesen hat schlicht und ergreifend keinen Schimmer, wie sich ein Start-Up finanziert…..

          • Falsch Heribert! Im Start-up Bereich läuft der Hase gänzlich anders. Das was in der Bilanz an absoluten Zahlen steht ist, zumindest in der Anfangsphase, 3. wenn nicht sogar 4. rangig. Weiche Faktoren wie die CompanyStory, ContentQuality, Reichweite ( möglichst schnell viele Nutzer) oder die Perspektiven insgesamt bestimmen den Unternehmenswert. Außerdem: wenn der AppleBoss die Aufwartung macht, treibt das den Unternehmenswert in nicht unbeträchtlicher Weise.

            Verena hat mit ihrem GGF-Anteilverkauf alles richtig gemacht. Ich gönne es ihr und nochmal: Sie tat sich das eintauchen in den Genossensumpf m.E. an, weil sie wirklich etwas bewegen will. Leider im falschen ParteiUmfeld. Schade.

          • Im Jahresadbschluss von 2020, dem letzten Jahr der Geschäftsführertätigkeit von Frau Hubertz, liest man folgendes:

            “Das Geschäftsjahr 2020 schloss mit einem Jahresfehlbetrag von 2.988.506,30 € (i. Vj. 2.429,59 T€) ab, zzgl. Verlustvortrag des Jahres 2019 ergibt sich somit ein Bilanzverlust von 9.743.040,76 € (i. Vj. 6.754,53 T€).”

            So sieht also ein erfolgreiches Start-up aus. Fast 10 Mio. Euro bilanzieller Verlust, für die das Kapital der Gesellschafter (in Start-up-Kreisen wohl eher Risikokapitalgeber) haftet. 10 Millionen in sieben Jahren und danach zieht sich die erfolgreiche Gründerin zurück. Erinnert an den Börsengang der Deutschen Post. Da bekamen die Anteilseigner (Aktionäre) auch nichts von ihrem Investment zurück. So geht also Start-up – Finanzierung. Toll!

        • An beide Heribert zur Information:

          In 11/2017 (also zu einem Zeitpunkt an dem beide Gründerinnen voll im Unternehmen engagiert waren), sicherte sich die BOSCH Tochter BSH Hausgeräte GmbH den Mehrheitsanteil von 65%……

          deutsche-startups.de am 17.11.2017: “Die Bewertung des gesamten Unternehmens soll bei 20 bis 25 Millionen Euro gelegen haben”, berichtet Gründerszene zum Deal.

          In 2017 …. in der Folge stiegen die Nutzerzahlen weiter überproportional …. Corona war für das Unternehmen keinesfalls schädlich, eher das Gegenteil – so das die restlichen (zum Großteil in GGF Händen verbliebenen) 35% zum Austritt von Frau Hubertz Ende 2020 weiter anteilig ebenfalls überproportional im Wert zugelegt haben dürften.

          Anm: BSH machte in 2021 mit 62000 Mitarbeitern rund 15,6 Mrd. € Umsatz . Die wissen was sie tun….. und ja, da sind 9,7 Mio Verlustvortrag – ich möchte nicht sagen Peanuts – aber doch ein Wert, der die Herren in MUC ( ja, 4 Männer bilden die GF – keine Quotendame die stört) nicht beunruhigen dürfte ….. Ganz einfach, weil Sie wissen, das das Unternehmen richtig genutzt weltweit als eigenes Marketingtool viel besser eingesetzt werden kann, als irgendwo oft im Sand verlaufende Ausgaben auf Fremdkanälen zu buchen.

          Nochmal: im StartUp Bereich herrschen andere Gesetze und ja, Verena dürfte aus der ganzen Nummer knapp 8 stellig ausgestiegen sein. Für den Moment …. ALLES richtig gemacht!

          • Ich verstehe die Motivation von Chris77 nicht. Es ist ja schön, wenn jemand Frau Hubertz in den Himmel lobt, aber warum dann so sehr auf Kosten der SPD? Und was soll das Geschwurbel vom niedrigen “achtstelligen” Millionenbereich, den Frau Hubertz mit ihren Anteilsverkäufen erzielt hat (vor oder nach Steuer)? Spendet Frau Hubertz deshalb ihre Abgeordnetendiät, da sie diese laut Chris77 nicht nötig hat?
            Es gibt nur eine Möglichkeit der Klärung: Frau Hubertz, bitte klären Sie uns auf. Sie stehen doch sicherlich für Transparenz.

          • Heiner, selbstverständlich „ vor Steuern“. Wir schließen das Thema und ich wünsche Allen, vor allem allen glühenden roten Genossen, einen schönen und rückbesinnenden Tag der Deutschen Einheit.

            PS: Noch kann man feiern, wobei ich feststelle, das es zumindest in Trier im Vergleich zu anderen Ländern, die ihren Nationalfeiertag begehen, deutlich ruhiger war und ist. Nun ja, denkt an die weisen Worte Thilo Sarrazins, den ihr vom Hof gejagt habt. Game over. Probably soon.

          • “Im StartUp-Bereich gelten andere Gesetze.” Woher stammt denn diese spektakuläre BWL-Weisheit?
            Jedes Unternehmen sollte doch irgendwann gewinn abwerfen. Die Kochrezepte-App-Firma schreibt jetzt im 8. Jahr ausschließlich rote zaheln. Die App kostet nichts und Werbung ist so gut wie keine platzier. Wo soll denn da der gewinn herkommen?

  2. Er erhielt 7 Prozent der Stimmen ? Genau das hatte ich auch erwartet ! Die Frage ist nur : warum wird er mit 7% Bürgermeister? Egal wie , da kann er seine miserable Ja Arbeit weiterführen.

  3. @ H.R.
    Sie hat sich nicht ohne Grund in den Bundestag wählen lassen. Denn, wenn das Startup so klasse wäre wie behauptet, dann würde man da auch weiter machen. Aber, man wusste von der aussichtslosen Situation. Vor der Wahl wurde das ja alles so hingestellt, als würde sie aus Stroh Gold machen können. Aber sie kocht auch nur mit Wasser und wird sich, wie schon geschrieben wurde, in. Dieser Politikmühle weich kochen lassen. Das Schmerzensgeld lässt am Ende vieles verschmerzen.

    • Das StartUp das der Lindner seinerzeit gegründet hatte ging doch auch Pleite, deswegen ging er in die Politik. Wir müssen uns halt klar sein dass der grösste Teil der Dummichels gar nicht an so etwas interessiert ist und wir hier für uns selbst schreiben sonst wären nicht alle bei der OB Wahl daheim geblieben.

  4. Ich hatte vor einiger Zeit (August 2022) das Vergnügen einer persönlichen Begegnung mit der hier zitierten Frau Hubertz. Hier der exklusive Bericht:

    Pralle Sommerhitze, ich war mit einem Freund im Freibad Mertesdorf. Zu unserer Überraschung tauchte Frau Hubertz in Begleitung zweier Herren auf und verteilte – vermutlich bezahlt mit unserem Steuergeld – Wassereis an die Badegäste. Als sie zu uns kam, war sie erst einmal zu einem Gespräch bereit.

    Folgende Punkte wurden angesprochen.

    1. Problem Energieversorgung. Frau Hubertz erklärte uns aufgrund unserer besorgten Fragen dass wir in Deutschland KEIN Stromproblem, sondern lediglich ein Wärmeproblem haben.

    2. Ich habe sie dann gefragt warum die Bewohner der Ahrtals immer noch nicht die zugesagte finanzielle Unterstützung bekommen haben. Sie meinte, dass es da organisatorische Probleme gebe, sie aber im September persönlich ins Ahrtal fahren wolle.

    3. Ich habe sie dann noch gefragt ob sie weiss, wie hoch der Anteil von CO2 in der Erdatmosphäre ist. Wusste sie nicht.

    Daraufhin hat sie das Gespräch mit den lästigen Fragen zweier besorgter Bürger mit Verweis auf dringende Verpflichtungen abgebrochen.

    Mein Fazit: das war also ein typischer Vertreter (Volksvertreter), die für viel Geld engagiert unsere Interessen vertreten. Ich kann nicht sagen, dass mich die Dame in irgendeiner Form beeindruckt hat. Weder essentielles Wissen, noch nicht einmal eine halbwegs qualifizierte Rhetorik.

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