TRIER. Dem Alltag entfliehen, zur Ruhe kommen in der Natur, das Leben neu entdecken und Trost erfahren – viele Menschen, die einen Verlust erlitten haben oder eine belastende Situation erleben, sehnen sich nach solchen Erfahrungen. Möglich wird das im „Trostgarten St. Matthias“, der in Kürze auf dem Friedhof St. Matthias entstehen wird.
Eine Gruppe trauererfahrener Menschen hat den Trostgarten entwickelt. Er greift die Bedürfnisse Trauernder auf und möchte Trost ermöglichen. Im Garten verteilte, sinnlich erfahrbare Impulse und Ruhebänke ermöglichen es allen Menschen, zur Ruhe zu kommen und wieder neue Kraft und Hoffnung für den Alltag zu schöpfen. Gruppen sind eingeladen, sich im Trostgarten mit den Themen “Verlust, Tod und Trauer” auseinander zu setzen, damit ein unbefangenerer Umgang mit Betroffenen möglich wird.
Der Trostgarten – Raum für die Sinne:
Windrascheln in hohen Gräsern, bunte Blumen, duftende Kräuter und schmackhafte Früchte sprechen die Sinne an. So ermöglicht die Natur, wieder zu sich selbst zu finden und das Leben neu zu entdecken.
Der Trostgarten – Raum für innere Ruhe:
Geschützte Bänke laden ein, sich zurückzuziehen und auszuruhen oder miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Garten verteilte Impulse wecken Dankbarkeit und Hoffnung.
Der Trostgarten – Raum für das Leben:
Ein Schattenbereich mit Bäumen symbolisiert dunklere Zeiten, ein Sonnenbereich lenkt den Blick auf hellere Zeiten. Die Symbolik des Gartens lädt sowohl Einzelne als auch Gruppen dazu ein, sich mit Verlust, Tod, und Trauer auseinanderzusetzen. Solidarität und Trost können dann mutiger in unserer Gesellschaft gelebt werden.
Die Pfarrei St. Matthias und die Mitglieder der Projektgruppe freuen sich auf den ersten, offiziellen Spatenstich. Ortsvorsteherin Nicole Helbig und Ortsvorsteher Rainer Lehnart werden die Arbeiten zum Trostgarten eröffnen am Sonntag, dem 11. September um 16.00 Uhr auf dem Friedhof St. Matthias. Alle Interessierte sind dazu herzlich eingeladen


















