NEU-ISENBURG/MONTABAUR – Nach dem Autoraub an einer Ampelkreuzung nahe Neu-Isenburg sitzt der 18 Jahre alte Tatverdächtige in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauerten an, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei gemeinsam mit. Menschen, die gefährdet worden seien und Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
Der 18-Jährige soll an Himmelfahrt eine 80-jährige Autofahrerin an einer roten Ampel im Landkreis Offenbach überfallen haben. Ein dunkel gekleideter Mann habe die Beifahrertür geöffnet und die Fahrerin unter Vorhalt einer Schusswaffe dazu aufgefordert, ihm den Wagen zu überlassen, hatte die Polizei mitgeteilt. Die Seniorin blieb unversehrt – und alarmierte umgehend die Polizei.
Danach soll der 18-Jährige mit dem gestohlenen Fahrzeug halsbrecherisch über die A3 geflüchtet sein und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Polizisten verfolgten ihn, auch mit einem Hubschrauber. Bei Montabaur in Rheinland-Pfalz sei er von der Polizei gestellt worden, hieß es.
Die Beamten fanden bei ihm laut früheren Angaben die mutmaßliche Tatwaffe, eine Schreckschusspistole. Das Auto der Frau wurde bei der rasanten Verfolgungsfahrt beschädigt.


















