Nach NRW-Niederlage: Rehlinger erwartet keine größeren Änderungen des SPD-Kurses im Bund

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Anke Rehlinger (SPD), designierte Ministerpräsidentin, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

SAARBRÜCKEN. Die SPD-Ministerpräsidentin des Saarlands, Anke Rehlinger, erwartet nach dem historisch schlechten Wahlergebnis ihrer Partei in Nordrhein-Westfalen keine größeren Änderungen des SPD-Kurses im Bund.

«Ich glaube, dass die Auswirkungen auf die Bundespolitik sich zumindest SPD-seitig auch in Grenzen halten», sagte Rehlinger am Montag im Deutschlandfunk. Zur Rolle des Bundeskanzlers sagte sie: «Olaf Scholz hat mitgeholfen vor Ort als Wahlkämpfer, er hat aber auch mitgeholfen, indem er für eine verlässliche Politik der Bundesregierung steht.» Rehlinger meinte: «Am Ende des Tages ist in Nordrhein-Westfalen vor allem auch über die Landespolitik entschieden worden.»

Rehlinger sieht nun zuerst CDU-Ministerpräsident Hendrik Wüst an der Reihe, Gespräche über eine Regierungsbildung im Land zu führen. Sie stellte aber auch fest: «Da gibt es eine große Präferenz für Rot-Grün.» Eine solche Koalition ist an Rhein und Ruhr aber rechnerisch nicht möglich. Rehlinger sagte daher weiter, ob eine Ampel am Ende in NRW tragen könnte, wisse sie nicht.

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