Schüsse von Kusel: Polizei-Gewerkschaften gedenken ermordeter Kollegen

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Polizistinnen und Polizisten gedenken Ende März der bei Kusel getöteten Polizisten. Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild

MAINZ. Gut zwei Monate nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten bei Kusel (Westpfalz) gedenken heute zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der Opfer. Die Gewerkschaft der Polizei, die Deutsche Polizeigewerkschaft und der Bund Deutscher Kriminalbeamter haben bundesweit zu einer zentralen Kundgebung in Mainz aufgerufen: «In Gedenken an Yasmin und Alexander». Die 24-Jährige und der 29-Jährigen waren am 31. Januar im Dienst während einer Fahrzeugkontrolle erschossen worden.

Vor der Kundgebung werde es eine Schweigeminute und einen Gang durch die Stadt geben, sagte die Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Rheinland-Pfalz, Sabrina Kunz. Bei der Kundgebung solle zudem aller im Dienst getöteten Polizisten gedacht und «ein Zeichen für den inneren und äußeren Frieden» gesetzt werden, hieß es von den Gewerkschaften. «Wir rufen alle uniformierten und nicht uniformierten Polizeibeschäftigten aus dem gesamten Bundesgebiet auf, mit uns gemeinsam eine Stimme zu erheben.»

Kurz nach der Tat nahe Kusel kam ein 38-jähriger Deutscher in Untersuchungshaft. Ihm werden die beide Morde vorgeworfen. Er soll fünf Schüsse auf die Opfer abgefeuert haben – mutmaßlich um vorherige Jagdwilderei zu verdecken. (dpa)

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