“Keine Lösung für aktuelle Nöte”: IHK Trier kritisiert Energiepaket des Bundes

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Heizkörper | Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

TRIER. Das heute vorgestellte Energie-Entlastungspaket der Koalition ist aus Sicht der regionalen Wirtschaft nicht ausreichend. IHK-Verkehrsexperte Wilfried Ebel sagt dazu: 

“Ein erster Anfang aber keineswegs die Lösung für die aktuellen Nöte der Wirtschaft, können die jüngsten Beschlüsse der Regierungskoalition sein. Der drastische Anstieg der Energie- und Treibstoffkosten auf ein bislang nicht bekanntes Niveau, stellt derzeit nahezu alle Branchen auf eine immense Kraftprobe.

Neben der stark betroffenen Industrie, stehen dabei  insbesondere auch die Betriebe des Güter- und Personenverkehrs zunehmend mit dem Rücken an der Wand. Die gestiegenen Treibstoffkosten zehren an der Substanz vieler Transportunternehmen aber auch vieler Bus- und Taxibetriebe. Vielfach besteht keine Möglichkeit, die Kosten kurzfristig an die Kunden weiterzugeben. Die Senkung der Energiesteuer für drei Monate, die beim Diesel nach Angaben unterschiedlicher Quellen eine Absenkung um 14 Cent pro Liter bedeutet, geht vor diesem Hintergrund zwar in die richtige Richtung, bleibt ohne ergänzende Maßnahmen aber ein Tropfen auf den heißen Stein, der die Existenz der Betriebe auf Dauer nicht retten dürfte und weitere Unterstützung der Politik, wie aktuell  vom DIHK vorgeschlagen, erforderlich macht.

Auch Aufgabenträger im ÖPNV und Kunden der Transportunternehmen sollten in diesem Zusammenhang  ihren Beitrag leisten und eine Anpassung der gestiegenen Energie- und Treibstoffpreise in ihren Verträgen berücksichtigen.”

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