Ukraine-Hilfe: Dreyer lobt Zusammenarbeit mit polnischer Partner-Region Oppeln

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Malu Dreyer bei einem DPA-Interview in ihrem Dienstzimmer in der Staatskanzlei. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

MAINZ. „Das Leid der Menschen in der Ukraine, die dem Angriffskrieg Wladimir Putins zum Teil völlig schutzlos ausgeliefert sind, ist unermesslich. Ich bin froh und dankbar, dass aktuell viele in Rheinland-Pfalz unter Hochdruck zusammenarbeiten, um zu helfen. Gemeinsam mit unseren Partnern und Partnerinnen in der Woiwodschaft Oppeln konnten wir so bereits Hilfslieferungen im Wert von über 80.000 Euro in die Ukraine schicken.“ Das hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute in Mainz betont, wie die Staatskanzlei mitteilt.

Die Partnerregion Oppeln arbeitet schön länger mit dem west-ukrainischen Oblast (Verwaltungsgebiet) Iwano-Frankiwsk zusammen. Dieses wandte sich mit einem Hilfsgesuch an die Woiwodschaft. Ein Großteil der erbetenen Güter konnte von den polnischen Partnern vor Ort organisiert werden. Für die Beschaffung von Ausstattung für die ukrainische Feuerwehr hat Oppeln rheinland-pfälzische Unterstützung angefragt.

Die Hilfsbereitschaft unserer Verbände und Firmen ist überwältigend. Innerhalb kürzester Zeit ist es ihnen gelungen, eine ganze LKW-Ladung mit Schutzausrüstung und weiterer Ausstattung für die ukrainischen Feuerwehren zu organisieren. Mein Dank gilt dem Ministerium für Inneres, dem Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz und der Werksfeuerwehr sowie der Firmenleitung der Verallia Deutschland AG für die großzügigen Spenden,“ so Ministerpräsidentin Malu Dreyer weiter. „Nach Bombenangriffen sind es gerade die Feuerwehrmänner und -frauen, die mit aller Kraft versuchen, der Zerstörung Einhalt zu gebieten.“

Um schnelle Hilfe zu organisieren, hatte die Landesregierung den Feuerwehrverband Rheinland-Pfalz angesprochen, der sich sofort bereit erklärte, die Güter für die Feuerwehren in der Ukraine zu organisieren. Über einen Kontakt zur Werksfeuerwehr der Verallia Deutschland AG im Westerwald kamen allein zwei Europaletten gebrauchter, aber einwandfreier Schutzausrüstung zusammen. Außerdem hat die Firmenleitung dem Landesfeuerwehrverband eine Spende in Höhe von über 80.000 Euro zugesagt für die weitere Ausrüstung/Ausstattung der Feuerwehr im Oblast Iwano-Frankiwsk: Taschenlampen, Feuerwehrschläuche, Schutzausrüstung, Leitungstrommeln, Stromaggregate, Hydraulikaggregate für Feuerlöscharbeiten und so weiter. Insgesamt werden 10 Europaletten für die ukrainischen Feuerwehren auf den Weg gebracht.

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1 KOMMENTAR

  1. Es wird gottseidank weltweit der Ukraine sehr geholfen, mit direkter und vor allem auch indirekter, sprich Sanktionen gegen Russland, etc Hilfe. Und das ist gut so. Aber was mir auffällt ist, dass von der ukrainischen Seite sowohl von diesen “Botschafter”, als auch von dem Regierungschef immer nur gefordert wird, speziell von Deutschland, was wir aber so nicht leisten können, ohne uns selbst gänzlich zu ruinieren. Und unser Oberschlumpfi klatscht noch Beifall, wenn er öffentlich im Bundestag via Videoschalte die Hucke voll bekommt. Mir tun die ukrainischen Bürger wirklich leid und es ist gut, dass sie in der EU eine sichere Bleibe finden. Aber irgendwann wird der Hype zu Ende sein und die Stimmung wiŕd umschlagen.

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