Fernsehansprache in der Nacht: Putin ordnet Militäroperation an – Explosionen in Kiew und Mariupol

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Russische Panzer bei einer Militärübung. Foto: Alexander Will/dpa

KIEW. Wie der Nachrichtensender n-tv berichtet, hat der russische Präsident Wladimir Putin in einer Fernsehansprache in der zurückliegenden Nacht bekanntgegeben, dass er eine „Militäroperation“ in der Ukraine angeordnet hat. Dies war in Anbetracht der massiven russischen Truppenkonzentrationen an der Grenze zur Ukraine seit Wochen erwartet und befürchtet worden, obwohl Russland die Absicht, die Ukraine militärisch angreifen zu wollen, stets bestritten hatte.

„Ich habe die Entscheidung für eine Militäroperation getroffen“, sagte Putin in der Fernsehansprache. Putin begründete den Schritt damit, dass die Menschen in der Ostukraine „seit acht Jahren Misshandlung und Genozid“ ausgesetzt seien. US-Präsident Joe Biden verurteilte die Entscheidung scharf und kündigte eine „entschiedene Reaktion“ an.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf die Nachrichtenagenturen AFP und Reuters berichtet, sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew sowie in der ostukrainischen Stadt Mariupol Explosionen zu hören. An den Börsen schoss am heutigen Donnerstagmorgen sofort der Ölpreis in die Höhe.

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17 Kommentare

  1. Angesichts der an fortschreitender Schwäche leidenden westlichen Demokratien,
    müssen sich Despoten zwangsläufig zu solchem Vorgehen ermutigt fühlen.

    Das legitimiert deren Handlungen nicht, ist aber bei realer Betrachtung
    ein Kriterium was mal genannt werden muß.

    Den Weg nach Russland gestehe ich allenfalls Herrn Scholz zu, nicht aber
    einer an logopädischen Ungereimtheiten krankenden Aussenministerin.

    Die Welt lacht sich tot über dieses Kabinett und deren Gehampel.

    • wie moralisch verwahrlost muss man eigentlich sein, um einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, bei dem jetzt in diesem Moment wohl dutzende Menschen sterben, für seine dümmliche, politische Agenda zu missbrauchen?

    • Ich habe mir gerade die Rede von Frau Baerbock in der Sondersitzung im Bundestag angesehen . Das waren mal wieder Verspecher am laufenden Band . Extrem peinlich das sich in unserem Land nichts besseres als Außenministerin gefunden hat . Ihre Rede war trotz allem eine gute Alternative zu den ausgefallenen Büttenreden !

  2. Das Drehbuch Putins ist ein Plagiat er hat bei Adolf Hitler ;1938 Münchner Abkommen Tschechoslowakei und 1939 Kriegsbeginn wegen angeblicher Angriffe Polens, abgeschrieben, er hat jetzt auch denselben irren Blick wie er.
    Ob sich da jemand reinkaniert hat ?

  3. Wie traurig ist das ?
    Aus einem absolut – besser DEM absolut- traurigsten und beschissensten Akt der letzten Jahre/Jahrzehnte das PC – Thema „Frauenrechte“ bzw. „Frauenfeindlichkeit“ zu machen…
    Ihr seid Soooooooo Woke! (ich könnte Kotzen!!!)

    • Ich bin nicht woke, ich bin 64J und glücklich verheiratet. Das Thema Frauen ist von Peter ins Gespräch gebracht worden, m. E. im Zusammenhang mit einem russ. Diktator, der sich von der europ. Geschichte des 20.Jh. hat
      inspirieren lassen. Und vorgeht wie der GroeFaz.

      • Also Sie müssen sich mal besser organisieren und aufschreiben, was Sie wann unter welchem gekaperten Namen geschrieben haben, doch doch, mit dem Frauenthema haben Sie unter meinem Namen angefangen.
        Sie wissen ja selber nicht mehr was Sie schreiben. Nicht dass Sie uns noch paranoid werden.

  4. @Michael Will

    Es ist mir nicht ganz klar, warum sich ein 64jähriger glücklich verheirateter Mann,
    so provozieren läßt.

    Einem kleinen Gockelchen, welches hier zu jeder Thematik immerzu, mal laut,
    mal leise kräht und simultan im Mist scharrt, sollte man nicht soviel Aufmerksamkeit
    schenken.

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