Saar-Landtag berät Abschlussbericht zu Missbrauch an Uni-Klinik

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Der Plenarsaal des saarländischen Landtags. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

SAARBRÜCKEN. Pralles Programm im Plenum: Der saarländische Landtag wird sich am heutigen Mittwoch (ab 9.00 Uhr) mit 22 Tagesordnungspunkten in einer voraussichtlich mehr als neunstündigen Sitzung beschäftigen. Im Fokus wird der 450 Seiten lange Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses «Umgang mit Hinweisen auf Verdachtsfälle von Kindesmissbrauch am Universitätsklinikum des Saarlandes seit Oktober 2003» stehen.

Ein weiteres wichtiges Thema wird ein Antrag der Koalitionsfraktionen von CDU und SPD sein zum bilingualen Aufwachsen mit Französisch. Dabei soll es darum gehen, die Frankreichstrategie in der frühkindlichen Bildung konsequent weiterzuentwickeln – sowohl in Kitas als auch in Grundschulen. Ziel müsse es sein, dort die Rahmenbedingungen mit weiteren muttersprachlichen Fachkräften zu stärken.

Darüber hinaus steht ein Antrag von CDU, SPD, Linken und Saar-Linken zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt auf der Tagesordnung. Zu ersten Lesung eines von der Regierung eingebrachten Gesetzes zur Gewährung einer Corona-Sonderzahlung für Beamte haben die Landtagsfraktionen nach Angaben einer Landtags-Sprecherin keinen Aussprachebedarf angemeldet. (dpa)

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