Nach der Flut: Engagierte Bürger erneuern beliebte Wanderbrücke in Körperich

0
Bild (v.l.): Matthias Petry, Johannes Zeiment, Rainer Nußbaum und weitere engagierte Bürger aus Körperich haben gemeinsam mit angepackt und die zerstörte Brücke über dem Geichlingerbach neu aufgebaut . (Foto: Marius Kneip/Westnetz)

KÖRPERICH. Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hat vielerorts sowohl privates als auch öffentliches Eigentum zerstört. Auch nach fünf Monaten sind die Menschen weiterhin mit dem Wiederaufbau von Häusern, Wohnungen und öffentlichen Einrichtungen in ihren Heimatorten beschäftigt. In der Ortsgemeinde Körperich hat das Hochwasser die beliebte Wanderbrücke über dem Geichlingerbach verwüstet und den dazugehörigen Wanderweg unbegehbar gemacht. Dieser beliebte Wanderweg wird sowohl von Anwohnern und Besuchern gleichermaßen stark genutzt und ist ein absolutes Highlight in der Region.

Aus diesem Grund haben sich engagierte Bürgerinnen und Bürger aus der Ortsgemeinde Körperich zusammengetan und eine neue Brücke gebaut. Unterstützt wurde die Aktion von der Westenergie durch die Mitarbeiter-Initiative „aktiv vor Ort“ mit einer Fördersumme in Höhe von 3.000 Euro. Als Projektpate engagierte sich Marius Kneip, Mitarbeiter beim Verteilnetzbetreiber Westnetz der Westenergie, der seinen Arbeitgeber erfolgreich um die Förderung gebeten hatte. „Der Wanderweg über die Brücke wurde von vielen Wanderfreunden aus der Region rege genutzt. Daher habe ich den Wiederaufbau gerne mit dem Projekt von Westenergie unterstützt“, erklärte Kneip zufrieden.

In einem ersten Schritt entfernte die Gruppe die Überreste der zerstörten Brücke. Danach schnitten die Helfer die Einzelteile der neuen Brücke aus Eichenholz zu. Im nächsten Schritten schraubten die Wanderfreunde die Einzelteile zu einer neuen stabilen Brückenkonstruktion zusammen. Zum Abschluss befestigte die Gruppe die neue Brücke an derselben Stelle über dem Geichlingerbach an der ihre Vorgängerin hing.

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von Westenergie, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält eine finanzielle Unterstützung für das Projekt. Westenergie unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Durch die Hochwasser-Katastrophe in 2021 in vielen Regionen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, in denen Menschen dringend Hilfe benötigen, gibt es derzeit eine Sonderförderung der Westenergie von bis zu 1.000 Euro. Das heißt, die maximale Projektförderung steigt in diesen Fällen auf insgesamt 3.000 Euro.

Vorheriger ArtikelRegion: Seltener Fund – Biologen entdecken seltene “Edelkrebse” in Talsperre
Nächster ArtikelFluchtversuch scheitert – Jugendlicher von Bundespolizei Trier nach Luxemburg übergeben

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.