Impfpässe im großen Stil gefälscht – Ermittlungen gegen vier Beschuldigte laufen

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Ein Impfpass und ein Smartphone mit der CovPass-App liegen auf einem Impfzertifikat. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

KOBLENZ. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt gegen drei Männer und eine Frau wegen mutmaßlicher Fälschung von Impfpässen.

Bei Durchsuchungen wurde Beweismaterial sichergestellt, wie Stempel, Setzkästen, Blanko- und beschriebene Impfpässe sowie Bargeld sicher. Die Beschuldigten sollen seit dem Sommer dieses Jahres gefälschte Impfpässe verkauft und sich damit Einnahmen «von einigem Umfang und einiger Dauer» verschafft haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.

Am frühen Dienstagmorgen seien unter Federführung der Kripo Neuwied insgesamt sieben Objekte im nördlichen Rheinland-Pfalz und in Norddeutschland durchsucht worden. Den Beschuldigten im Alter von 21 bis 33 Jahren wird bandenmäßige gewerbsmäßige Urkundenfälschung vorgeworfen. Zu weiteren Details machte die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen vorerst keine Angaben.

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