3G: Bahn kontrolliert ab morgen verstärkt in Regionalzügen

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Foto: dpa

BERLIN. Seit drei Wochen gilt in Nah- und Fernzügen die 3G-Regel. Wer mitfährt, ohne geimpft, getestet oder genesen zu sein, muss mit hohen Bußgeldern rechnen. Dies war von Beginn an nicht unumstritten, u.a. weil es für die Bahn in Anbetracht des hohen Fahrgastaufkommens von rund 250.000 Passagieren pro Tag nicht möglich ist, flächendeckende Kontrollen durchzuführen.

Nach einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) hat die Bahn dennoch stichprobenartig rund 150.000 Kontrollen seit dem 24.11. durchgeführt. Diese seien laut dem Unternehmen von den Fahrgästen weit überwiegend positiv aufgenommen worden. Die festgestellten Verstöße gegen die 3G-Regel lägen im Promillebereich.

Der Bundesvorsitzende des Fahrgastverbands Pro Bahn, Detlef Neuß, erklärte gegenüber dem RND, die Ansteckungsgefahr sei im Nahverkehr besonders hoch, deshalb solle hier stärker kontrolliert werden. Die Bahn trägt dem Rechnung: Nach einer neuen Dienstanweisung sollen die 3G-Nachweise ab morgen, 8.12., v.a. in Regionalzügen häufiger überprüft werden: “Sofern Ihre Zugfahrt durch Kollegen oder Kolleginnen der DB Sicherheit begleitet wird oder Sie […] mindestens zu zweit im Zug sind, lassen Sie sich im Rahmen der Fahrscheinkontrolle grundsätzlich die 3G-Nachweise der Reisenden in Verbindung mit einem Ausweisdokument vorzeigen”, zitiert das RND aus dem Dokument.

Bisher waren 4200 Mitarbeiter der DB-Sicherheit sowie 5000 Mitarbeiter von Sicherheitsfirmen bei entsprechenden Kontrollen eingesetzt.

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