Trierer Basketballer: Neuzugang gibt sich aufgrund von Depressionen in Behandlung

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TRIER. Neuzugang Jonas Niedermanner wird den Profibasketballern aus der Moselstadt auf unbestimmte Zeit krankheitsbedingt fehlen. Der Flügelspieler, der vor der Saison von den wiha Panthers Schwenningen nach Trier wechselte, hat bereits seit einiger Zeit mit Depressionen zu kämpfen. Unter diesen Umständen ist für den 24-Jährigen nicht an einen ungestörten Trainings- und Spielbetrieb zu denken, sodass er sich nach eingehender Beratung und persönlichen Gesprächen durch Spezialisten und der Geschäftsführung der Gladiators Trier in temporär stationäre Behandlung begeben wird.

„Jonas kam auf uns zu und hat uns von seiner Krankheit erzählt. Wir empfinden großen Respekt ihm gegenüber. Durch seine offene Kommunikation in den persönlichen Gesprächen, hatten wir die Möglichkeit mit ihm, seiner Familie und unserer medizinischen Abteilung die weitere Behandlung zu besprechen bzw. die Vorgehensweise zu planen. Wir, als Gladiators Trier, werden ihn unterstützen wo wir nur können und ihm alle Zeit lassen, die er für sich benötigt. Wir halten seinen Platz im Kader frei, um ihm jederzeit eine Rückkehr ins Team zu ermöglichen, sobald er sich dazu bereit fühlt“, sagt Geschäftsführer Andre Ewertz zum Ausfall von Jonas Niedermanner.

Nach seinem Wechsel in die älteste Stadt Deutschlands verletzte sich Niedermanner früh in der Vorbereitung an der Schulter und konnte erst zu Saisonbeginn wieder mitwirken. Durch seinen bedingungslosen Einsatz und seine spektakulären Aktionen an beiden Enden des Feldes hat er sich schnell Sympathien bei den Trierer Fans erspielt und wird den Gladiatoren mit seiner Vielseitigkeit fehlen. Durch die Anfang Dezember erwartete Rückkehr von Austin Wiley, Enosch Wolf und Dan Monteroso soll der Ausfall des 2,05 Meter großen Allrounders aufgefangen werden, der zuletzt durchschnittlich 8,3 Punkte, 4,6 Rebounds und 1,3 Assists pro Spiel auflegte.

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