BECH-KLEINMACHER. Nach vier langen Jahren der Konzeption und der intensiven Zusammenarbeit zwischen Akteuren in den drei Moselländern wurde Via mosel‘ im Februar erfolgreich zum ersten Mal als grenzüberschreitende Wein- und Architekturroute offiziell vorgestellt, wie Via mosel‘ mitteilt. Via mosel‘ ist das erste grenzüberschreitende weintouristische Angebot, dass es Kultur- und Weinbegeisterten ermöglicht, Weinarchitektur über nationale Grenzen hinweg zu erkunden und zu erleben.
Mit an Bord 36 Weinorte und 58 Weingüter – mutige Pioniere der Weinarchitektur an der Mosel. Bis Juli gingen so viele neue Bewerbungen weiterer Weingüter und -orte ein, dass eine weitere Juryrunde einberufen wurde. Diese Jury – bestehend aus Architekten, Touristikern und Weinexperten aller drei Länder (Frankreich, Luxemburg, Deutschland) – hat aus den 15 Bewerbungen fünf weitere weinarchitektonisch hervorstehende Objekte identifiziert:
1. Chateau de Vaux – Vignerons Molozay (Scy-Chazelles, Frankreich): Ein Militärbau im Wandel der Zeit.
2. Caves St. Remy – Desom (Remich, Luxemburg): Ein Triptychon der Weinarchitektur.
3. Domaine Viticole Häremillen (Ehnen, Luxemburg): Aus alt mach neu – eine Umwidmung der besonderen Art.
4. Nik Weis – St. Urbans Hof (Leiwen, Deutschland): Ein unikater Zeitzeuge der 50er Jahre der Mosel.
5. Weingut Kerpen (Bernkastel-Wehlen, Deutschland): Das Savoir-vivre einer Weinvilla der Mosel.
Dies ist ein gutes Zeichen, denn Ende September ging die INTERREG-Finanzierungszeit von Via mosel‘ zu Ende und die Eigenfinanzierung begann. Via mosel‘ trägt sich nun aus Beiträgen der teilnehmenden Weingüter und Orte, sowie der Unterstützung der starken touristischen Partner aller drei Länder und der Weinwerbung.
Weitere Informationen unter www.viamosel.com oder auf Anfrage bei [email protected].














