Prozess um Trierer Amokfahrt: Heute sprechen die Polizisten

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Trauerkerzen vor der Porta Nigra
Viele Kerzen stehen nach der Amokfahrt vor der Porta Nigra in Trier. Foto: dpa-Archiv

TRIER. Der Prozess gegen den mutmaßlichen Trierer Amokfahrer vor dem Landgericht startet an diesem Freitag (9.00 Uhr) in die Beweisaufnahme. Mehrere Polizisten sollen als Zeugen gehört werden, wie das Gericht mitteilte. Dabei handele es sich um «Beamten des ersten Zugriffs». Sie waren vor Ort, als die Amokfahrt am 1. Dezember 2020 passierte: Bei der Tat wurden fünf Menschen getötet. Zudem gab es zahlreiche Verletzte und Traumatisierte.

Die Anklage wirft dem 51-Jährigen fünffachen Mord und versuchten Mord in 18 weiteren Fällen vor. Der Mann soll mit seinem Geländewagen durch die Trierer Fußgängerzone gerast sein, um möglichst viele Menschen zu töten oder zu verletzen. Dabei sei er in einem Zickzack-Kurs wahllos und gezielt auf Passanten zugefahren.

Der Angeklagte hatte beim Prozessauftakt am 19. August gesagt, er wolle keine Aussage machen. Der Prozess gegen den Deutschen ist bis Ende Januar 2022 terminiert. Mehr als ein Dutzend Nebenkläger sind in dem Verfahren über Anwälte vertreten. Trier stand nach der Amokfahrt tagelang unter Schock. (dpa)

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