Vorwürfe gegen Landesregierung: Baldauf spricht von Fehleinschätzung bei Flutkatastrophe

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MAINZ. Mit persönlichen Angriffen hat der Oppositionsführer im rheinland-pfälzischen Landtag, Christian Baldauf (CDU) der Landesregierung vorgeworfen, die Flutkatastrophe falsch eingeschätzt zu haben.

Innenminister Roger Lewentz habe am Abend der Katastrophe den Einsatzstab in Bad Neuenahr-Ahrweiler «nach einem kurzen Besuch und Fototermin» wieder verlassen. Umweltministerin Anne Spiegel (Grüne) habe noch am 14. Juli nachmittags erklärt, dass «kein Extremhochwasser droht».

Baldauf sagte dazu: «Was für eine fatale, was für eine folgenschwere Verkennung der Lage!» Der CDU-Fraktionsvorsitzende wandte sich auch an Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und warf ihr vor, bei einem von Fernsehkameras begleiteten Besuch vor Ort einem Betroffenen den Dialog verwehrt zu haben.

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2 KOMMENTARE

  1. Hr. Baldauf lügt durch Weglassung. Das Zitat gibt nur einen Teil der Aussage von Fr. Spiegel wieder. Fr. Spiegel hat tatsächlich folgendes gesagt: …“kein Extremhochwasser an RHEIN UND MOSEL zu erwarten“. Von der Ahr war diesbezüglich nicht die Rede. Sehr unredlich, dieser Hr. Baldauf. Der sollte besser seinen Parteikollegen Landrat Pföhler zum Rücktritt bewegen, dann würde er endlich mal etwas sinnvolles unternehmen.

  2. WAs für eine verlogene Bande, vier Tage vorher wurde vor extremem Hochwasser gewarnt, hat aber Keinen interessiert. Schämt Euch , die Menschen an der Ahr und in NRW könnten noch leben, wären sie evakuiert worden. Können die Verursacher dieser Tode noch schlafen?

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