Ein Fest der Vielfalt auf dem Viehmarkt: Erstmals DFB-Fußball-Inklusionstage in Trier

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Zuschauer können sich auf mehrere Partien der neugegründeten Amputierten-Fußball-Bundesliga freuen. Ein Spiel dauert zwei Mal 20 Minuten. Foto: Carsten Kobow/DFB-Stiftung Sepp Herberger.

TRIER. Vom 3. bis zum 5. September finden in Trier erstmals die Fußball-Inklusionstage der DFB-Stiftung Sepp Herberger statt. Die Veranstaltung soll vor allem einer breiten Öffentlichkeit die enorme Bandbreite des Handicap-Fußballs zeigen.

Unter dem Motto „Mit Fußball in die Mitte der Gesellschaft“ ist ein Fest der Vielfalt zu erwarten. Zum Programm gehören Fußballturniere für Inklusionsmannschaften und Teams der Werkstätten für behinderte Menschen dazu, genau wie ein inklusives Walking-Football-Turnier und Partien der Amputierten-Fußball-Bundesliga. Als Höhepunkt der Veranstaltung auf dem Viehmarktplatz wird am Samstag ein Spieltag der Blindenfußball-Bundesliga ausgetragen. Die drei Tage versprechen spannende Einblicke und Spitzenleistungen.

Die Veranstaltung, die gemeinsam mit der Stadt Trier und dem Fußballverband Rheinland realisiert wird, soll aber auch nach ihrem Abschluss noch Wirkung entfalten. Mitmachangebote, Schulungen und Vorträge bringen Menschen zusammen und sollen Vertretern umliegender Städte, von Fußballvereinen, Werkstätten für behinderte Menschen und Schulen Mut machen, Angebote für Fußballer mit Handicap zu initiieren.

Bürgermeisterin Elvira Garbes freut sich auf die Veranstaltung:„Der gleichberechtigte Zugang und die Teilhabe am gesamten gesellschaftlichen Leben sollte für Menschen mit und ohne Behinderung ebenso eine Selbstverständlichkeit sein, wie das respektvolle Miteinander. Und was ist besser geeignet, das respektvolle Miteinander zu erproben, als der Sport, der ein wichtiger Teil des Lebens für sehr viele Menschen auch in Trier ist. Deswegen freue ich mich, dass die Fußball Inklusionstage hier bei uns in Trier stattfinden, denn bei dieser Veranstaltung wird sehr deutlich, was eine inklusive Gesellschaft bedeutet und wie sie gelingen kann.“

Schirmherrin des dreitägigen Events ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Als Fußballfan und Triererin sei es für sie eine tolle Sache, die ersten Inklusionstage in ihrer Heimatstadt als Schirmherrin miterleben zu dürfen. Inklusion ist für die Ministerpräsidentin ein Herzensthema. „Unser Ziel ist es, dass Menschen mit Behinderung von Anfang an in der Mitte unserer Gesellschaft selbstbestimmt leben können. Barrieren müssen überall konsequent abgebaut werden, sodass Teilhabe keine Grenzen mehr kennt.“

Für Zuschauer gibt es viele Mitmachangebote. So können die Besucher sich in einem inklusiven Fußball-Parcours beweisen oder sich im Blindenfußball versuchen.

(Quelle: Rathaus Zeitung Trier)

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5 KOMMENTARE

  1. Marie-Luise Dreyer ist keine Trierin und diese Stadt ist mitnichten ihre Heimatstadt.
    Wie man deutlich hört, kommt sie aus der Pfalz und ist, warum auch immer, hierher zugezogen.
    Ich bin auch kein Trierer, obwohl ich seit den 80ern hier wohne, als Hanseat ist meine Heimatstadt auch nicht Trier.
    Aber ich fühle mich sehr wohl hier 🙂

  2. Verehrter hans b., Sie sind also auch kein Trierer. So gesehen, ich auch nicht. Bin im noerdl. Landesteil geboren und aufgewachsen. Gibt’s überhaupt noch Trierer, wie Sich das vorstellen? Trier ist doch seit 2000 Jahren ein Schmelztiegel ständiger Bevoelkerungszu- und – abgänge. Ich wage zu behaupten:Trier gäbe es ohne ständige Erneuerung gar nicht mehr.

  3. Ich bin Trierer, geboren im Herz Jesu Krankenhaus und mich zieht es weg von hier denn das ist nicht mehr meine Stadt. Mittelfristig bin ich hier raus mit dem ganzen Ökowahn, buntes Trier, Demos, Berufsdemonstranten welche fast wöchentlich für Ärger sorgen, Rambo/ KampfRadfahrer. Ich hinterlasse nur noch mein Herz für Eintracht Trier, ansonsten will ich hier weg. Ich möchte auch hier nicht mehr einkaufen, ich bin Trier Süder, ich habe echt fertig.

    • Bin auch im Herz Jesu KH geboren und habe zuletzt 15 Jahre in TR-Süd gewohnt. Jede frei gewordene Wohnung wurde nur noch an unsere arabisch/türkischen Mitbürger vermietet. Den „Rest“ haben dann noch die Russen belegt. Ich bin in ein 650-Seelen-Dorf ausgewandert und hier ist absolut Ruhe im Karton.

  4. Trier wäre ohne die Römer ein Fliegendreck in der deutschen Geschichte,
    genau so so wie Luxemburg ohne Banken, absolut bedeutungslos.

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