Hol- und Bringzonen an der Grundschule Trier-Feyen: Ab hier geht es zu Fuß zur Schule

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Verkehrsdezernent Andreas Ludwig (2. v. l.) und Ortsvorsteher Rainer Lehnart (3. v. r.) präsentieren mit Christian Welter vom Schulelternbeirat, Schulleiterin Pia Block, Schülerin Zoe und Georg Gulla (StadtRaum Trier, v. r.) die neue Beschilderung für die Hol- und Bringzone in der Pellinger Straße. Foto: Rathaus Zeitung Trier

TRIER. Ein grünes H auf gelbem Grund wie man es von Bushaltestellen kennt, zwei Kinder mit Schulranzen und Warnweste, Fußabdrücke, die zur Schule führen und verbunden sind mit der Aufschrift „ab hier zu Fuß“: So sieht sie aus, die neue Beschilderung für die beiden Hol- und Bringzonen an der Grundschule Feyen.

„Elterntaxis“, die Schulkinder bis vor den Eingang der Schule chauffieren und sie dort wieder abholen, verursachen auch in Trier mitunter chaotische Situationen in den betroffenen Straßen. Das gilt besonders für die enge Zufahrt zur Grundschule Feyen am Estricher Weg. „Wir haben vor der Schule schon richtig gefährliche Situationen erlebt“, berichtet Schulleiterin Pia Block. Mit den etwas abseits gelegenen Hol- und Bringzonen in der Pellinger Straße und Zum Römersprudel soll die Situation im neuen Schuljahr entschärft und entzerrt werden. Eltern können hier kurz halten und ihre Kinder aus- oder einsteigen lassen. Das letzte Stück des Schulwegs können die Kleinen dann gemeinsam zu Fuß zurücklegen. Damit die beiden Parkbuchten frei bleiben, gilt vormittags von 7 bis 8.30 Uhr und mittags von 12 bis 16 Uhr ein eingeschränktes Halteverbot.

Verkehrsdezernent Andreas Ludwig erläutert die Idee: „Im Sinne des Klimaschutzes ist es uns natürlich am liebsten, wenn die Kinder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller zur Schule kommen. Aber manchmal ist der Schulweg eben doch zu weit oder zu gefährlich und das Auto bleibt deshalb eine Option für viele Eltern. Ich wünsche mir, dass das neue Angebot gut ankommt.“ Um die Akzeptanz unter den anderen Verkehrsteilnehmern zu erhöhen, könnten die Zonen künftig auch mit einer Farbfläche auf dem Asphalt markiert werden.

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