Bundespolizei Trier muss Randalierer fesseln und Spuckmaske anlegen

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Foto: dpa-Archiv

KOBLENZ. Wie die Bundespolizei mitteilt, hielt diese ein 59-jähriger Ghanaer am Montagabend am Hauptbahnhof Koblenz auf Trab.

Der sich schon im ICE 929 verbal aggressiv verhaltene alkoholisierte Mann kam mehreren Aufforderungen der Bundespolizisten, den Zug zu verlassen, nicht nach. Nur mittels einfacher körperlicher Gewalt gelang es, den Mann aus dem Zug zu geleiten.

Bei der anschließenden Identitätsfeststellung leistete er ebenfalls Widerstand, so dass er gefesselt und zur Wache verbracht wurde. Auch dort versuchte er sich der Maßnahme durch Tritte und Sperren zu widersetzen. In der
Folge musste ihm zudem eine Spuckschutzhaube angelegt werden.

Einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte er. Der Bereitschaftsrichter ordnete die Gewahrsamnahme sowie die Entnahme einer Blutprobe an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann am Dienstmorgen aus dem Gewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

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