Reibungsloser Start an der Uni Trier: Mehr als 500 Impfungen am ersten Tag

An der Universität Trier ist die Impfaktion für junge Menschen reibungslos gestartet. Anmeldungen sind weiterhin über ein Online-Portal möglich.

0
Die Impfdosen an der Universität Trier werden von Mitarbeitenden des Deutschen Roten Kreuzes gespritzt. Foto: Universität Trier

TRIER. Über 1.500 Registrierungen liegen bislang für die Corona-Impfaktion für Studierende und junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren vor, die heute an der Universität Trier begonnen hat.

In den ersten Tagen werden jeweils rund 500 Dosen verimpft, somit könnten bereits vor dem Wochenende oder spätestens am Montag alle bislang gut 1.500 angemeldeten Personen mit einer Erstimpfung versorgt sein. Das bedeutet für alle Nicht-Geimpften: Noch sind rund 3.500 der insgesamt 5.000 Dosen verfügbar. Anmeldungen sind weiterhin über das Portal auf der Homepage der Universität möglich. Geimpft werden Studierende aller rheinland-pfälzischen Universitäten und Hochschulen ohne Altersbeschränkung sowie auch alle anderen jungen Menschen zwischen 18 und 27 Jahren mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz.

„Ich freue mich über jede und jeden, der sich hier an der Universität impfen lässt“, ermunterte Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel ausdrücklich, das Angebot wahrzunehmen. Dazu wurde an der Universität innerhalb von gut zwei Tagen eine Infrastruktur aufgebaut, die denen der Landesimpfzentren, außer in der räumlichen Größe, in nichts nachsteht. Dass dieser Kraftakt in kürzester Zeit gelang, ist vor allem das Verdienst von Michael Thein, Arbeitsschutzreferent der Universität, und seines Teams sowie des Deutschen Roten Kreuzes, das mit zehn Mitarbeitenden auf dem Campus für einen reibungslosen Ablauf sorgt. „Es ist ein hoher Aufwand, alles dafür zu tun, dass die Impfungen ordnungsgemäß ablaufen. Aber bisher funktioniert es hervorragend“, konnten Präsident Michael Jäckel und Michael Thein am späten Vormittag zufrieden feststellen.

Der Präsident hob auch die tatkräftige Unterstützung durch die Studierenden hervor. Beispielsweise packte Rudy Cruz von der Studierendenvertretung AStA am ersten Tag bei der Organisation mit an: „Wir begrüßen dieses Angebot sehr und sind daher dankbar, dass die Universität die Impfaktion möglich gemacht hat. Als wir um Unterstützung gebeten wurden, war es für uns selbstverständlich, dass wir mithelfen würden.“

Innerhalb der von der rheinland-pfälzischen Landesregierung angestoßenen Impfaktion wird an der Universität Trier vom 7. bis 14. Juli das Vakzin von BioNTech verabreicht. Die auf dem Campus geimpften Personen erhalten automatisiert eine Terminvergabe für die Zweitimpfung, die voraussichtlich Mitte August erneut an der Universität stattfinden wird. Eine Zweitimpfung für bereits erstgeimpfte Personen ist im Rahmen dieser Aktion allerdings nicht möglich.

Universitätspräsident Jäckel sieht in einer hohen Impfquote eine zentrale Voraussetzung dafür, dass nach drei digitalen Semestern im kommenden Wintersemester wieder möglichst viele Studierende auf den Campus zurückkehren können. Die Vorbereitungen für die Organisation des Lehrbetriebs werden entsprechend getroffen. „Abhängig davon wie überschaubar das Risiko ist, wollen wir wieder so weit als möglich öffnen“, so Jäckel.  Allerdings ist man sich auch darüber bewusst, dass unvorhersehbare Entwicklungen im Pandemieverlauf diese Pläne durchkreuzen können.

Zum Anmeldeportal für die Impfung: https://studi-impfregistrierung.uni-trier.de

Vorheriger Artikel„Echter Wendepunkt“ – Dreyer: Impfungen gegen Coronavirus werden bald einfacher
Nächster ArtikelKostenlos: Corona-Schnelltesten in Trier – Übersicht

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.