Grünen-Irrsinn geht weiter: Verbände beantragen kurzfristig Landesparteitag

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Foto: dpa

SAARBRÜCKEN. Im Streit um die Landesliste der Saar-Grünen zur Bundestagswahl haben zwölf Ortsverbände und ein Stadtverband kurzfristig einen Landesparteitag am 17. Juli beantragt. Zudem kündigte die Landesvorsitzende Barbara Meyer-Gluche für diesen Tag laut mehreren Medienberichten ihren Rückzug an.

Ziel sei die «Neuaufstellung der Landesliste», teilte das neu formierte Grüne Bündnis Saarland am Sonntag mit Blick auf das angestrebte Parteitreffen mit. Die Frist zur Einreichung der Landesliste für die Bundestagswahl laufe bereits am 19. Juli ab.

Bei der Wahl der bisherigen Landesliste zur Bundestagswahl bei einem Landesparteitag am 20. Juni in Saarbrücken sei es «zu mehreren erheblichen Verstößen gegen Satzungs- und Wahlrecht gekommen. Daher wurde die Landesliste zunächst vor dem Landesschiedsgericht von mehreren Kreis- und Ortsverbänden angefochten.» Somit könnte sie für ungültig erklärt werden, erläuterte das Grüne Bündnis Saarland.

Bei dem Parteitag am 20. Juni war die Kandidatin für den ersten Platz der Liste, Tina Schöpfer, in drei Wahlgängen durchgefallen. Daraufhin beschloss der Parteitag, dass entgegen dem Frauenstatut der Grünen auch ein Mann für Platz eins kandidieren könne: Ex-Landeschef Hubert Ulrich wurde gewählt. Er setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen die Landeschefin der Grünen Jugend, Jeanne Dillschneider, durch. Diese hätte dem Grünen Bündnis Saarland zufolge aber laut Frauenstatut einen Anspruch darauf gehabt, ohne die Gegenkandidatur eines männlichen Mitbewerbers gewählt zu werden.

Der Streit hatte die Partei vor der Bundestagswahl am 26. September weit über die Saar-Landesgrenzen hinaus erschüttert. Mehrere Mitglieder des Landesvorstands der Grünen traten zurück. Nun nannte auch Landeschefin Meyer-Gluche laut Medienberichten unter anderem die Debatte um die Spitzenkandidatur von Ulrich und das Risiko, dass die Landesliste ungültig sein könne, als Gründe dafür, ihr Amt beim angestrebten Landesparteitag am 17. Juli zur Verfügung zu stellen.

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12 KOMMENTARE

  1. Wenn nichts mehr hilft, darf es auch ausnahmsweise ein Mann sein bei den „Grünen“. Wie im richtigen Leben. Es sind Männer, die den Müll entsorgen, als Bauarbeiter schwere Arbeit leisten, die meisten Computer und Autos reparieren, die meisten Dinge erfinden etc. Nur bei dieser nutzlosen Schwafelpartei „Bündnis 90 – Die Grünen“ ist das noch nicht angekommen. Hier sind Männer Menschen zweiter Wahl. Deshalb Männer: Wählt sie nicht!

  2. Frauenstatut. Diskriminierend. Demokratieverständnis ad absurdum geführt. Was nicht passt wird passend gemacht. Wer wählt die Traumtänzergruppe (noch)?

  3. Mir gefällt das sehr. Und dann die Kandidatin, die ein Buch geschrieben, ähm lassen, hat.
    Wer diese verlogene, kommunistische Sekte im September wirklich wählt, gehört entmündigt.

      • Tun Sie, was Sie nicht lassen können.
        Noch leben wir in einem relativ freien Land, aber Sie können somit helfen, das zu ändern.
        Nur zu!

      • Micha M. , tu das , wirst sehen was es dir bringt , dann aber ist es zu spät und du hast nichts mehr zu karamellen.

  4. Mischaaaaaaaaaaaa , dein Name erinnert mich an irgendwen :- ) komm´ gerade nicht drauf ……..
    Was hälst du denn eigentlich davon die deutsche Hymne abzuschaffen? Als Grüner müsstest du doch sicher dafür sein und uns vorschlagen “ es grünt so grün wenn ……. “
    Ich hoffe Du wählst schön grün und kommst später aus der “ grünen Hölle“ nicht mehr raus , verdient hättest du es

  5. Frau Baerbock ist in ihrem Persönlichkeitstyp das Produkt der westdeutschen Wohlstandsverwahrlosung.

    Sie lebt mit ihrer Familie, ihren Freunden und Bekannten in einer „Blase“ von Gesinnung,
    in der es keine realen Probleme wie Armut, Leistungsdruck, Arbeit bis zur Erschöpfung und mehr gibt.

    Das Geld kommt in der Regel leistungslos vom Staat, der Strom aus der Steckdose und die Milch
    aus dem Supermarkt.

    Frau Baerbock ist das Produkt der „spätrömischen Dekadenz „, wie schon Westerwelle prognostizierte.

    Die Bürger in der ehemaligen DDR sind anders sozialisiert und immun gegen diesen Typ von „Besserwessie“

    Dies zeigen die mageren Ergebnisse der Grünen dort.

    Den Westdeutschen fehlt bis auf Ausnahmen dieser Erfahrungshintergrund. Sie sind häufiger blind
    gegenüber autokratischen Systemen, haben weniger gesunden Menschenverstand und strotzen vor
    moralischer Überlegenheit.

    Sie werden ihre Lektion noch lernen.

    Quelle: Neue Züricher Zeitung

    • Vielen Dank, Herr Weber, für diesen Artikel, der den status quo im deutschen Buntland so treffend beschreibt.
      Noch könnte man gegensteuern, aber es erfordert Mut, wenn jegliche Opposition diffamiert wird!

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