RAMSTEIN. Am heutigen Sonntag beginnen die Aktionstage „Stopp Airbase Ramstein“, die bis zum 11.7. andauern werden. Friedensaktivisten protestieren gegen die Nutzung des pfälzischen Flughafens als Drehscheibe durch die US-Luftwaffe.
Mussten die Aktionstage im vergangenen Jahr coronabedingt ausfallen, so können sie in diesem Jahr wieder stattfinden, wenngleich mit reduzierter Teilnehmerzahl. Die Veranstalter erwarten 200 Aktivisten, drei Viertel weniger als gewohnt.
Die Protestaktionen richten sich v.a. gegen den Einsatz bewaffneter Drohnen von der Airbase aus sowie gegen die dort vermuteten Atomwaffen. „Das Herzstück der Aktionswoche soll wie in der Vergangenheit wieder das Friedenscamp sein“, heißt es auf der Homepage der Aktivisten. Geplant sind ferner Diskussionen, Workshops, ein Anti-Basen-Kongress in der Apostelkirche in Kaiserslautern sowie eine Fahrradsternfahrt zur Airbase.
















