Krabbeltiere beim «Insektensommer»: Nabu ruft zum Mitzählen auf

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Ein Marienkäfer krabbelt auf den Blüten des Wald-Engelwurz. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

MAINZ. Ob Steinhummel, Florfliege oder Lederwanze: Der Naturschutzbund (Nabu) Rheinland-Pfalz ruft mit der Aktion «Insektensommer» alle Bürger zur Zählung von Krabbeltieren auf.

Die Insektenzählung startet am 4. Juni in die erste Phase, wie der Nabu-Landesverband am Freitag mitteilte. Dann sollen Interessierte eine Stunde lang Ausschau nach Krabbeltieren halten und mitzählen – egal, ob im eigenen Garten, Balkon, Park oder im Wald.

Das Beobachtungsgebiet solle einen maximalen Umkreis von zehn Metern nicht überschreiten. Die Aktion könne am besten an einem warmen, trockenen und windstillen Tag durchgeführt werden, erklärten die Naturschützer. Die Ergebnisse der Zählung können anschließend über ein Online-Formular oder per App eingereicht werden.

Unter besonderer Beobachtung stehe dieses Jahr der Marienkäfer. «Auch wenn fast alle das beliebte Glückssymbol kennen, weiß kaum jemand, dass es in Deutschland etwa 70 verschiedene Marienkäferarten gibt», sagte Torsten Collet vom Nabu Rheinland-Pfalz. Die Zählung soll zeigen, wie weit beispielsweise die Art des Asiatischen Marienkäfers in Deutschland verbreitet ist.

Am 6. August geht die Zählung in eine zweite Phase. Im vergangenen Jahr kamen so knapp 10.000 Meldungen zusammen, 700 davon aus Rheinland-Pfalz.

Link: Zählaktion „Insektensommer“

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