Etwa 1200 Verstöße gegen Corona-Regeln an Ostern

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Symbolbild; Patrick Pleul (dpa)

MAINZ/TRIER. Polizei und Ordnungsämter haben in Rheinland-Pfalz zwischen Gründonnerstag und Ostermontag insgesamt etwa 1200 Verstöße gegen die geltenden Corona-Regelungen festgestellt.

Trotz der Verstöße habe die Polizei beim Großteil der Bürger Verständnis für die Maßnahmen festgestellt, teilte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Dienstag in Mainz mit.

Es seien unter anderem etwa 350 Verstöße gegen die geltenden Ausgangsbeschränkungen sowie etwa 350 unzulässige Personenansammlungen im öffentlichen Raum registriert worden. Zudem sei 240 Mal gegen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verstoßen worden. 150 Verstöße bezogen sich demnach auf die Pflicht zum Einhalten des Mindestabstands.

Gegen einen Restaurantbesucher in Trier sei ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet worden. Der Mann habe mit weiteren Personen auf einer Terrasse eines Lokals Platz genommen, ohne einen negativen Corona-Test vorweisen zu können. Als der Geschäftsführer die Gruppe zum Verlassen des Restaurants aufforderte, schlug der Mann dem Geschäftsführer ins Gesicht.

Auf einem ehemaligen Militärgelände in Prüm feierten außerdem rund 20 Personen in einer Radarstation mit Musik, Lasershow, Nebelmaschine und alkoholischen Getränken. Gegen den Veranstalter sowie die anwesenden Gäste seien entsprechende Verfahren eingeleitet worden.

Insgesamt seien nach Angaben des Innenministeriums etwa 2700 Kontrollen durchgeführt worden, für die etwa 600 zusätzliche Polizeikräfte im Einsatz waren. Aufgrund des teils schönen Wetters seien insbesondere an Karfreitag viele Menschen an Ausflugszielen unterwegs gewesen. Betroffen waren demnach unter anderem der Pfälzer Wald sowie Uferpromenaden an Rhein, Mosel und Saar.

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