++ Ungewissheit vor Virus-Mutationen – so äußert sich Bildungsministerin Hubig ++

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Foto: dpa-Archiv

Die Ungewissheit bei der Einschätzung von Art und Bedeutung der zuletzt entdeckten Virus-Mutationen lässt nach Angaben von Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) zurzeit noch keinen Start in den Wechselunterricht zu. «In einer Situation, die derzeit nicht belastbar bewertet werden kann, wäre es nicht gut, einen weiteren Schritt zur Lockerung zu gehen», sagte die rheinland-pfälzische Ministerin am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Nach dem Auftreten von Mutationen des Coronavirus in Baden-Württemberg und anderen Nachbarländern von Rheinland-Pfalz sei es die Empfehlung von Wissenschaftlern der Universitätsmedizin Mainz gewesen, den ursprünglich für Montag geplanten Start in den Wechselunterricht an Grundschulen zu verschieben, sagte die Ministerin. «Die Uni-Experten haben gesagt, dass nach den gestrigen Entwicklungen eine weitere Öffnung nur angebracht ist, wenn man das auf sicherer Grundlage macht.» Sie stehe weiter in engem Kontakt mit dem Virologen Bodo Plachter, dem Hygiene-Experte Wolfgang Kohnen und dem Kinder- und Jugendmediziner Fred Zepp.

Auch habe sie mit der baden-württembergischen Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) telefoniert, sagte Hubig. Die Landesregierung in Stuttgart hat am Mittwoch auf eine landesweite Öffnung von Kindertagesstätten und Grundschulen verzichtet, nachdem in einer Freiburger Kita mutierte Viren festgestellt worden waren.

Die Entscheidung zur Einführung des Wechselunterrichts wurde zunächst verschoben. Es gebe kein Datum, wie lange es nun auch an den Grundschulen weiterhin Fernunterricht geben solle, sagte die Ministerin.

13 KOMMENTARE

  1. Wie soll das nun weitergehen? Wie oft soll das Ganze noch auf unbestimmt Zeit verschoben werden! Es muss klar eine alternative zu dem Wahnwitzigen Aussperren kommen, sonst bin ich und viele meiner Unternehmerkollegen gezwungen, die ersten Eltern (die zuhause sein müssen zur Kinderbetreuung) an die Luft zu setzen.
    Für uns als kleiner Betrieb mit 14 Mitarbeiter ist dies eine starke Belastung.
    Bezahlen darf ich das Personal voll, trotz Fehlzeiten! Ob es noch Geld vom Staat zurück gibt ist noch nicht abschließend geklärt. Zudem kann weniger Geld erarbeitet werden da das Personal fehlt.
    Wenn es nach meinem Steuerberater ging, sollte ich bereits Mitarbeiter freisetzen bzw. ersetzen.
    Wir werden Corona nicht wieder los, da hilft auch kein einsperren! Es bedarf eines Plan B und zwar gestern, sonst rollt eine Wirtschaftliche Katastrophe auf uns zu, die, die Wirtschafts-, Bankenkrise 2008 wie ein Kindergeburtstag aussehen lässt.

    • Ooch Chef, da richten Sie ein gemachtes Nest her, Sie brechen komplizierte Dinge und schwere Arbeiten so weit auf Einzelschritte und Handlungsschemata herunter, dass auch Schimpansen die Arbeit spielerisch/roboterhaft bewerkstelligt bekommen und die Affen was zu fressen kriegen.
      UND DANN WUNDERN SIE SICH, dass die Affen kopulieren, sobald sie vollgefressen sind?!??

      Die Krise von 2008 ist doch die ganze Zeit bis zum heutigen Tage ununterbrochen präsent! In den Geschichtsbüchern findet sich am Ende von Geldentwertungsphasen eine Währungsreform und/oder ein Krieg. Gender, Migrationsöffnung, Klimagedöns und jetzt Corona sind eine Art Kriegsersatz. Auf dem Aktienmarkt (je nach Bereich; Big Tech, Big Pharma u.a.) sowie auf dem Immobilienmarkt gibt es derzeit traumhafte, gar inflationsverdächtige Renditen und Zinsen. Dagegen werden mittelständische Unternehmen jetzt alle gefranchised, großindustrialisiert, verstaatlicht oder sonstwie ausgebombt.

      • Lieber M/W/D F-Maschine, schön wie Sie die Industrielle Evolution sowie den Finanzmarkt in einer für Sie wohl witzigen Art und Weise beschreiben. Ich möchte auch gar nicht auf der Finanzwirtschaftlichen Entwicklung der Vergangenheit rum albern, die viele Existenzen kosteten und noch kosten werden! Mich würde interessieren was ihr Beitrag zu unserer Wirtschaft ist – außer Studium und Friday for future. Es gilt der Blick in die Zukunft und um Problemlösungen, damit solche Ereignisse sich eben nicht wiederholen. Wir als Unternehmer versuchen Arbeitsplätze zu erhalten und damit auch die Existenz Grundlagen für Mitarbeiter und natürlich für uns selbst. Sie sollten sich allerdings schämen, in ihrer Hochnäsigen Art, den Industrie-, Fabrikarbeiter mit Schimpansen gleich zu setzen. Es kann leider nicht nur ROKET SCIENCE geben.

  2. Bislang gibt es 3000 bis 4000 Mutationen des Coronavirus.
    B.1.1.7 ist eine davon. Man hört und liest viele Behauptungen über die Eigenschaften, abgesicherte Nachweise fehlen bislang.
    Was zutrifft: Die Anspannung und Angst werden weiterhin erfolgreich aufrecht erhalten.

    • Ich habe letzte Woche die Nachricht bekommen dass eine sehr gute Bekannte an den Folgen der Coronainfektion gestorben ist. Sylvester war sie noch unheimlich gut drauf (wir hatten noch sehr lange telefoniert). Mitte Januar bekam ich die Nachricht dass sie infiziert sei, war aber zuversichtlich da sie keine Vorerkrankungen hatte, zu keiner Risikogruppe gehörte und sportlich sehr aktiv war. 10 Tage später bekam ich die Nachricht dass sie auf Intensiv liegt und künstlich beatmet werden musste. Letzte Woche starb sie an den Folgen einer Lungenentzündung die durch den Virus ausgelöst wurde.

      So viel zum Thema Panikmache und Aufpuschen der Pandemie.

      • Leider ist es Teil des allgemeinen Lebensrisikos, dass auch mal Menschen sterben. Ich hatte einen Studienkollegen, der hat mal beim Fussballspielen einen Kopfball gemacht, erlitt dadurch einen Schlaganfall und ist seither im Rollstuhl. Vor zwei Jahren ist eine bekannte von mir, Ende 50, kerngesund, an einem Aneurisma verstorben.
        Ein anderer hatte einen Verkehrsunfall.
        Wenn ich jetzt alle aufzählen würde die schon an irgendetwas gestorben sind bräuchte ich lange. Menschen streben nun mal, so tragisch es ist.

      • @Peter

        Es ging mir in diesem Kommentar um die Unberechenbarkeit dieses Viruses, nicht um irgendwelche Unfälle oder sonstige Todesfälle. Irgendwie haben Sie den Sinn meines Postes nicht verstanden

        • Das Virus ist nicht unberechenbar, die Todesrate bei Risikopatienten ist bekannt und die Todesrate bei Nicht-Risikopatienten ebenso (ungefähr so hoch wie bei einem schweren grippalen Verlauf). Dass ihre Bekannte verstorben ist, tragisch, aber es gibt tatsächlich auch junge und alte Menschen ohne Vorerkrankung, die an einer simplen verschleppten Grippe sterben.
          Der Nutzen der gegenwärtigen Massnahmen ist dann fraglich, wenn der dadurch entstehende Schaden höher ist als ein eventueller Nutzen, und an dem Punkt sind wir m.E. schon vorbei, besonders krasses Beispiel heute in der Welt: Ein Psychologe erzählt von einem Kleinkind, das aufgrund der Coronasituation heisst der Einschränkungen nicht mehr leben will.
          Bitte mal die Lebenswelt eines dreijährigen Kindes sich vorstellen: Er sieht Erwachsene nur mehr ohne Gesicht und ihm wird erzählt dass überall eine tödliche Krankheit lauert…
          Wenn wir in 3 Jahren Hunderttausende von psychisch kranken Kindern und Erwachsenen haben ist der Lockdown fragwürdig. Im Lux Wort hiess es gestern, die Lockerungen dort wurden u.a. auch deshalb vorgenommen, weil die psychische Gesundheit der menschen auch mit in Betracht gezogen werden muss. Das zeigt Realitätssinn. Aber der Bettel ist eben auch ein Mann der Bezug zur jungen Generation hat.
          Von einer kinderlosen Merkel kann man so etwas nicht erwarten, die Frau ist einsam und verhärmt in ihrem Elfenbeinturm. Oder glauben Sie ernsthaft, das was sie tut tut sie weil sie ihr Volk „liebt“? Haha. Die Frau war vermutlich immer einsam und hatte wenig Kontakte und hat sich auf die Politik gestürzt weil sie sonst nichts hat.
          Dann haben wir da noch einen alten vertatterten innenminister namens Seehofer, schon mal aufgefallen, sein Kopf wackelt immer ein bisschen. Seinerzeit in den wikigeleaksten Akten des FBI als Lokalpolitiker mit beschränktem Horizont bezeichnet.
          Und einen machtgeilen Menschen namens Söder. Der Mann ist sogar jünger als ich aber ich bin definitiv lockerer und habe mehr Bezug zu jungen Menschen als der.
          Kein einziger aus der jungen Generation. Da kann nichts Gutes dabei rauskommen.

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