Bezugsscheine per Post : Bereits mehrere Millionen FFP2-Masken verteilt

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Symbolbild; Foto: Hauke-Christian Dittrich

REGION. Apotheken in Rheinland-Pfalz haben bereits mehrere Millionen FFP2-Masken kostenlos an Corona-Risikopersonen verteilt. Die erste Ausgabe-Welle, bei der Bürger jeweils drei Schutzmasken erhielten, sei in der ersten Januarwoche ausgelaufen, sagte der Sprecher des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz, Frank Eickmann, in Mainz der Deutschen Presse-Agentur. Die weiteren FFP2-Masken würden in zwei Staffeln zu jeweils sechs Masken abgegeben. Berechtigte Bürger erhielten dazu von ihren Krankenkassen per Post zwei Bezugsscheine, die sie in den Apotheken einlösen könnten.

Der erste Gutschein kann laut Sprecher bis zum 28. Februar genutzt werden, der zweite Gutschein vom 16. Februar bis zum 15 April. Die Eigenbeteiligung pro sechs Schutzmasken liege bei zwei Euro, hieß es. Wer noch keinen Brief von seiner Kasse bekommen habe, solle sich gedulden: Man könne davon ausgehen, dass die Gutscheine in den nächsten Tagen versandt würden.

SCHWEICHER APOTHEKEN SPENDEN GEBÜHR-BETRAG FÜR ÖRTLICHE VEREINE

Die landesweit knapp 1000 Apotheken seien «auf die erneute Welle der Maskenabgabe vorbereitet», sagte der Verbandssprecher weiter. Nach wie vor sei die Verteilung der Masken eine «große logistische Herausforderung». Die Apotheken müssten die Masken auf dem freien Markt bestellen. Vor allem beim Start der Ausgabe Mitte Dezember war es zu großem Andrang bei den Apothekern gekommen.

Eickmann ging davon aus, dass in Rheinland-Pfalz bereits zwischen zwei und vier Millionen Masken ausgegeben worden seien. Zur Corona-Risikogruppe gehören Menschen über 60 Jahren und Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen. Bundesweit sind gut 27 Millionen Personen bezugsberechtigt. Den Bund kostet die Aktion insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro.

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