Überblick: Kontakte, Schule, Bewegungsfreiheit – diese Regeln gelten ab Montag in Rheinland-Pfalz

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Symbolbild; Foto: Dpa

Die Landesregierung in Mainz hat die Bund-Länder-Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie in einer Landesverordnung umgesetzt. Dabei wurden einige Besonderheiten für Rheinland-Pfalz beschlossen. Das sind die wichtigsten Regeln ab Montag:

KONTAKTE: Ein Hausstand darf sich nur noch mit einer weiteren Person treffen. Kinder bis einschließlich sechs Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Ebenso gibt es Ausnahmen bei zwingenden Gründen für die Kinderbetreuung oder die Betreuung von pflegebedürftigen Menschen. «Treffen sind möglichst zu vermeiden», erklärt die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz. «Wenn sie stattfinden, dann möglichst im Freien.»

BEWEGUNGSFREIHEIT: In Kreisen und Städten mit aktuell besonders vielen Infektionen können Maßnahmen zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit verfügt werden, wobei sich das Land und betroffene Kommunen eng abstimmen. Die Schwelle dafür liegt bei einer Inzidenz von 200 – wenn es also innerhalb von sieben Tagen 200 neue Corona-Infektionen je 100 000 Einwohner gibt. Mögliche Maßnahmen sind dann wie bisher schon nächtliche Ausgangsbeschränkungen oder eine Begrenzung der Bewegungsfreiheit auf einen Umkreis von 15 Kilometern um den eigenen Wohnort. Das Verlassen der Wohnung ist dann nur noch mit triftigem Grund möglich, etwa für den Weg zur Arbeit.

SCHULEN UND KITAS: Sie bleiben grundsätzlich bei besonderem Betreuungsbedarf geöffnet. Eltern sind aber aufgerufen, ihre Kinder nach Möglichkeit zu Hause zu lassen. Alle Schulen bleiben bis zum 22. Januar im Fernunterricht. Sobald die Infektionszahlen nach unten gehen und belastbarer sind als jetzt, sollen die Schulen in der letzten Januarwoche für die Klassenstufen 1 bis 6 in den Wechselunterricht übergehen. Die Lerninhalte werden dann abwechselnd daheim und in der Schule vermittelt. Die Präsenzpflicht für die Schülerinnen und Schüler soll weiter aufgehoben bleiben. Anfang Februar ist angestrebt, sich je nach Infektionsgeschehen nach dem Stufenplan der Kultusministerkonferenz (KMK) zu richten und für die ersten sechs Klassenstufen den Präsenzunterricht zu ermöglichen.

ALTEN- UND PFLEGEHEIME: Besucher müssen einen Corona-Schnelltest machen, wenn die Einrichtung in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt liegt, in denen die Inzidenz den Landesschnitt übersteigt. Besucher müssen in der Einrichtung dauerhaft eine FFP2-Maske tragen. Zulässig ist ein Besucher pro Bewohner pro Tag oder auch zwei Besucher, wenn sie einem Haushalt angehören. In allen Pflegeheimen müssen die Mitarbeiter einmal pro Woche einen Schnelltest machen. Bei Einrichtungen in Kommunen mit einer Inzidenz über dem Landesdurchschnitt sind zwei Tests pro Woche vorgesehen.

ALKOHOLVERBOT: Im öffentlichen Raum darf weiterhin kein Alkohol getrunken werden. Damit soll der Anreiz zur Gruppenbildung in der Öffentlichkeit ebenso vermieden werden wie «alkoholbedingte Enthemmung».

GASTRONOMIE: Die seit 2. November bestehende Schließung von Hotels und Restaurants bleibt zumindest bis Ende Januar weiter bestehen. Gaststätten dürfen Mahlzeiten zum Abholen anbieten und auch Speisen ausliefern.

KANTINEN: Kantinen und Mensen dürfen nur dann eine Verpflegung vor Ort anbieten, wenn die Arbeitsabläufe oder die räumliche Situation des Betriebs oder der Einrichtung dies erfordern. Dann gelten das Abstandsgebot, die nur am Platz entfallende Maskenpflicht und die Pflicht zur Kontakterfassung.

EINZELHANDEL: Die seit 16. Dezember bestehende Schließung von zahlreichen Geschäften bleibt zumindest bis Ende Januar bestehen. Ausgenommen sind weiterhin Läden, die Güter des täglichen Bedarfs verkaufen.

KULTUR: Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben weiter geschlossen, wie schon seit 2. November. Darunter fallen etwa Kinos, Theater und Konzerthäuser.
DIENSTLEISTUNGSBETRIEBE: Friseursalons, Kosmetiks
tudios oder Massagepraxen bleiben weiter geschlossen. Ausgenommen sind medizinisch notwendige Behandlungen. Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe wie etwa Reinigungen, Waschsalons, Auto- und Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen können weiterhin öffnen.

Die Regeln gelten zunächst bis Ende Januar.

20 KOMMENTARE

  1. Mit ihr scheiss Regelung das geht mir so auf den Sack mit ihr veraschung, die anderenen Krankheiten gibst ja nicht mehr so wie die Erkältung oder Grippe aso das gibt es ja nicht mehr nur noch Corona ihr habt ja ne Vogel wenn ich mal einer von euch in der Finger bekommen würde ich euch mal was erzählen …..

    • Wow, da ist der Akzent aber deutlich lesbar 🙂
      Aber egal, natürlich sind die Corona-Regeln an Dummheit kaum zu übertreffen, mal abgesehen davon dass sie gegen zweifelhafte Statistiken nicht wirken.

      • Ist nicht ganz richtig, die Grippe hat auch 20000 Leuten das Leben gekostet. Manche Regeln sind auch für nen Arsch…FFP2 in Altenheimen tragen, aber beim Einkaufen nur Behelfsmasken…Behelfsmaske= gar keine Maske….Welchen Sinn soll das bitte haben???

    • Ich glaube du hast die täglichen Toten nicht ganz mitbekommen!!!! Die gibt es bei Erkältung oder Grippe bestimmt nicht…
      Pass lieber auf das Corona nicht Dich oder einen deiner Liebsten in die Finger bekommt….
      Nur weil du (in diesem Fall Gott sei Dank) nicht selber von etwas betroffen bist, heißt es nicht, dass es nicht existiert!!!

    • Nun, @Kraus , dieselben Maßnahmen, die bei korrekter Anwendung eine Corona-Infektion verhindern, schützen auch vor banalen Erkältungskrankheiten und der Grippe.
      Und Ihre Drohungen sind ohnehin wenig zweckdienlich.

      • Genau Frau Dienhart, die wahren Täter liegen auf den Intensivstationen. Denn hätten die erkrankten Menschen ordentlich und Gewissenhaft die Maßnahmen eingehalten, wären sie nicht erkrankt!? Jaja es sind immer die anderen schuld?
        Wer keine Maske trägt ist böse und wird zum Guten nur weil er totsterbenskrank ist?
        Werden hier wieder die Täter zu den Opfern gemacht?
        Die Regeln sind schliesslich vom RKI abgesegnet und die wissen was sie tun und die Regeln dürfen auch nicht hinterfragt werden!?
        Bei positiven Test, sofort Ordnungsamt einschalten und Anzeige stellen.Wer sich jetzt noch mit Corona ansteckt war fahrlässig und muß die Konsequenzen spüren.
        Nicht umsonst kontrolliert die Polizei sogar im Wald und auf Spielplätzen.
        Also liebe Ordnungsamtmitarbeiter und Staatsanwaltschaft, sattelt die Pferde und verteilt in den Schwerpunktkliniken Anzeigen. Hier ist die Beweisführung mit Sicherheit viel einfacher.Wenn das nicht rechtssicher ist, warum machen wir denn den ganzen Wahnsinn hier mit AHA, Lockdown und Maske? Jeder der mit Covid19 erkrankten sympathisiert oder die Regeln anzweifelt ist ein Querdenker und so mit Gefährder der Demokratie!
        Sie halten mich für verrückt? Ich habe die Regeln nicht gemacht nur ein bisschen weiter gedacht.

  2. Samstags ab 10:00 gibt einer in Ramstein Kurse für Rechtschreibung, was aber an der Dummheit und Ignoranz deiner Aussagen nicht viel ändern wird.

    • Naja, über andere hetzen wegen der Rechtsschreibung….hast du bir mal deine Grammatik angeguckt? Auch nicht viel besser…

  3. Lieber Herr oder Frau Kraus, bevor man was öffentlich kommentiert , sollte man erstmal nach der Rechtschreibung schauen bevor man es losschickt. Manche Sätze ergeben keinen Sinn. Corona ist mittlerweile genauso präsent, wie die Krätze oder die Pest. Daran sind auch mehr Menschen gestorben oder erkrankt als an einer Grippe. Mir und vielen anderen geht dieses Thema auch auf die Nerven aber das meiste was mir wirklich auf die Nerven geht, sind Leute die sich damit nicht beschäftigt haben und selbst nicht betroffen sind oder waren und anderen nur alles nachquatschen und Leute die sich nicht einmal an irgendwelche Regeln halten können und mal an andere denken außer an sich selbst. Wenn dies so wäre , würden nicht ständig irgendwelche Menschenaufläufe dazu führen, dass Restaurants, Bars, Cafe’s und viele andere Läden schließen müssen und Angst um ihre Existanz haben oder ihr Geschäft dauerhaft schon schließen mussten. Geh mal für eine Woche in ein Krankenhaus und mach ehrenamtlich dort was. Dann siehst du was los ist und tust was sinnvolles und wenn Du hinterher immer noch dieselbe Meinung hast dann kann ich Dir nicht helfen.

    • Das ihr mmer auf die Rechtsschreibung rumhackt bei jedem, der nicht eurer Meinung ist, ist erbärmlich. Und schau dir mal deine Rechtsschreibung an, ist nämlich auch bei dir viel falsch geschrieben, du Lachnummer. Genau, ehrenamtlich im KH…also ich arbeite im KH, und die Ehrenamtlichen werden bestimmt nicht zu irgendwelchen Infizierten geschickt, die kriegen von der tatsächlichen Katastrophe doch gar nichts mit

  4. Soooo doof mit ausgangssperre wo soll ich abends noch hin.die verschlimmern das ganze dadurch die Leute treffen sich dadurch mittags um so mehr aber das versteht keiner.und ja es gibt keine anderen Krankheiten mehr ausser corona.
    War mit soviel Leute zusammen die es angeblich gehabt hatten und ich habe nichts komisch

    • @Steffen: Die Leute treffen sich Mittags um so mehr? Vor ein paar Jahren sind die meisten Leute um diese Zeit ihren beruflichen Tätigkeiten nachgegangen. Du hast Recht… Das verstehe ich wirklich nicht.

  5. Sich in Foren zu beschweren nützt nichts. Alle Politiker haben Email Adressen, die sich ganz einfach Googlen lassen. Hier wäre Malu dreyer die richtige Partnerin. Also schreibt denen.

    • Wer ist denn für Sie ein „Querdenker“?
      Alle, die anderer Meinung sind? Oder reicht bereits der zweifelnde Gedanke?
      Bitte definieren Sie den Begriff.
      Im Duden steht: Person, die eigenständig und originell denkt und deren Ideen und Ansichten oft nicht verstanden oder akzeptiert werden
      War Einstein ein bedeutender Querdenker, um nur mal einen zu nennen?
      Vielen Dank

      PS: leider wird dieses wunderbare Wort „Querdenker“ gegenwärtig politisch missbraucht, von beiden Seiten.

  6. In paar Jahren sehen wir ob es richtig, oder falsch war. Ob die Wirtschaft dass verkraften kann. Es gibt auch viele leichte Fälle wo sich gar nicht testen lassen. Gibt’s Leute die mit Nerven und Ängsten zu kämpfen haben.Aber Leute,die das jetzt entscheiden wechseln bald, und sind finanziel sicher.

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