Rotes Kreuz: Bisher Impfungen in mehr als 60 Pflegeheimen – Teams noch nicht ausgelastet

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Foto: Christoph Soeder // dpa

Eine Woche nach Start der Impfungen in stationären Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz hat der Landesvorstand des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Manuel Gonzalez, ein positives Fazit gezogen. «Wenn ich auf die letzten Tage blicke, haben wir es geschafft, über 60 Einrichtungen zu erreichen», sagte er am Sonntag. Er blicke mit Hochachtung auf das Geleistete und mit Respekt auf die kommende Woche.

Nach aktueller Terminlage werde man bereits an deren Ende voraussichtlich in doppelt so vielen Einrichtungen geimpft und damit rund ein Fünftel der Pflegeeinrichtungen im Land erreicht haben. «Das ist guter Schnitt, da die Terminfindung für die kommende Woche noch lange nicht abgeschlossen ist und täglich zuwächst.»

In Rheinland-Pfalz gibt es 560 solcher Einrichtungen mit 42 500 Bewohnern. Die Menschen in diesen Heimen werden von den mobilen Teams des DRK oder in Eigenorganisation von Hausärzten geimpft. Mehr als 7000 Impfungen hat das DRK nach eigenen Angaben bis Sonntag gemacht.

Ende kommender Woche rechne man entsprechend der bisher vereinbarten Impftermine mit einer Gesamtzahl von etwa 12 780. Anfangs hatten sich durch die Feiertage nur einige Altenheime bei der Koordinierungsstelle des DRK impfbereit gemeldet. Diese Zahl nehme zu: «Allein zwischen den Jahren haben sich über 90 Einrichtungen angemeldet», sagte Gonzalez.

Bisher gebe es keine Engpässe – weder beim Personal, noch beim Impfstoff. Die Impfteams seien zudem noch nicht ausgelastet. «Wir sind so aufgestellt, dass wir 20 Einrichtungen pro Tag durchimpfen können», sagte der DRK-Vorstand. Diese Zahl lasse sich bei Bedarf erhöhen. Allerdings seien die Bedingungen an den Feiertage auch gut gewesen, weil beispielsweise Arztpraxen geschlossen waren und man so leicht Mediziner für die Impfungen organisieren konnte.

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