LKA richtet in Rheinland-Pfalz «Koordinierungsgruppe Impfung» ein

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Foto: dpa/Archiv

MAINZ/TRIER. Zum Schutz von Impfzentren und Impftransporten hat das Landeskriminalamt (LKA) in Rheinland-Pfalz eine «Koordinierungsgruppe Impfung» eingerichtet. Das Team organisiere alle Belange der Polizei rund um den Betrieb der Impfzentren in Rheinland-Pfalz, teilte ein Sprecher des LKA am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mit. Zudem berieten LKA-Experten Mitarbeiter der Zentren.

Das Landeskriminalamt sei auch in die Koordinierung der Impfstofftransporte eingebunden. «Wir bewerten zudem in enger Abstimmung mit allen Sicherheitspartnern fortlaufend die Gefährdungslage», erklärte der Sprecher. Aktuell gebe es keine konkreten Erkenntnisse zu einer Gefährdung kommunaler Impfzentren. Sollte sich die Situation ändern, könnten die Sicherheitskonzepte rasch weiterentwickelt werden.

Mitte Dezember hatte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Georg Maier (SPD), vor Angriffen auf Transporte von Corona-Impfstoffen und Angriffen auf Impfzentren gewarnt. «Wir müssen Impftransporte auf jeden Fall schützen», sagte damals Thüringens Innenminister dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Auch müssten die Impfzentren geschützt werden. Das sei ein Gebot der Stunde aufgrund der aufgeheizten Atmosphäre und radikaler Äußerungen von Impfgegnern.

In Rheinland-Pfalz beginnen an diesem Sonntag (27. Dezember) die ersten Corona-Schutzimpfungen. In Übereinstimmung mit den Vorgaben des Bundes werden in Rheinland-Pfalz zunächst Menschen geimpft, die ein sehr hohes Risiko haben, schwer am Coronavirus zu erkranken. Vorgenommen werden die Impfungen zunächst von mobilen Impfteams in stationären Pflegeeinrichtungen.

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